DGB for­dert so­zia­len Ar­beits­markt für NRW

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - WIRTSCHAFT -

DÜS­SEL­DORF (kib) Der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund (DGB) in NRW und das Dia­ko­ni­sche Werk ha­ben die neue Lan­des­re­gie­rung auf­ge­for­dert, sich stär­ker für Lang­zeit­ar­beits­lo­se ein­zu­set­zen. Der Auf­schwung am Ar­beits­markt sei an die­ser Grup­pe weit­ge­hend vor­bei­ge­gan­gen, sag­te Andre­as Mey­erLau­ber, DGB-Chef in NRW. Es müs­se ein mit öf­fent­li­chen Gel­dern ge­för­der­ter, so­zia­ler Ar­beits­markt eta­bliert wer­den. In NRW gibt es rund 300.000 Men­schen, die län­ger als ein Jahr oh­ne Be­schäf­ti­gung sind. Ihr An­teil an der Ge­samt­ar­beits­lo­sig­keit liegt im Land bei 42 Pro­zent und da­mit über dem Bun­des­schnitt von 36 Pro­zent. Der Ro­tG­rün hat­te 2016 ei­nen so­zia­len Ar­beits­markt be­schlos­sen. Im schwarz-gel­ben Ko­ali­ti­ons­ver­trag heißt es, die vor­han­de­nen In­stru­men­te wür­den über­prüft und ge­ge­be­nen­falls neue ent­wi­ckelt.

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