Ein­mal ein­sper­ren, bit­te

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - POLITIK -

Na­tür­lich kann man al­les auf den Spiel­trieb schie­ben. Men­schen tüf­teln nun mal gern, ver­set­zen sich in an­de­re Rol­len, lie­ben den kon­trol­lier­ten Ner­ven­kit­zel. Dar­um ist es kein Wun­der, dass ei­ne neue Spiel­idee ge­ra­de auf ra­sant wach­sen­den Zu­spruch trifft: „Escape Rooms“, „Li­ve Escape Ga­mes“oder „Exit Ga­mes“hei­ßen sie – Men­schen las­sen sich grup­pen­wei­se für ei­ne St­un­de in ei­nen Raum sper­ren und müs­sen Rät­sel lö­sen, um sich wie­der zu be­frei­en.

Meist ist in den fens­ter­lo­sen Spiel­ge­fäng­nis­sen ei­ne Uhr an­ge­bracht, die rück­wärts läuft und den Lö­sungs­druck er­höht. Da­zu sind je nach Mot­to des Zim­mers rät­sel­haf­te Din­ge aus­ge­legt, die ein biss­chen Gru­sel er­zeu­gen und kom­bi­nier­be­gab­te Teil­neh­mer am En­de in die Frei­heit lei­ten.

Das klingt al­les nach Com­pu­ter­spiel, und da kommt die Idee auch her. Die „Escape Rooms“sind ei­ne

In ei­nem fens­ter­lo­sen Raum Rät­sel lö­sen, um sich zu be­frei­en: Mit die­sem Kon­zept ha­ben Be­trei­ber von „Escape Rooms“gro­ßen Er­folg. Wo­mög­lich geht es da­bei nicht nur um Kno­bel­lust.

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