Po­li­zei er­wischt 35 Falsch-Ab­bie­ger an L 390

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KAARST -

KAARST (NGZ) Die Po­li­zei hat am Di­ens­tag im Be­reich der Kreis­stra­ßen­bau­stel­le an der Neer­sener Stra­ße ver­stärkt kon­trol­liert. Grund da­für sei­en die im­mer wie­der fest­ge­stell­ten Ver­stö­ße ge­we­sen, teilt die Po­li­zei mit – auch am Di­ens­tag.

So sei­en 35 Kraft­fah­rer ver­bots­wid­rig an der Ein­mün­dung zur L 390 nach links ab­ge­bo­gen. Wei­te­re neun sei­en zwar zu­nächst re­gel­kon­form nach rechts ge­fah­ren, hät­ten aber dann ge­wen­det, um Rich­tung Neuss wei­ter­zu­fah­ren. Die Po­li­zis­ten mach­ten sie auf die da­mit ver­bun­de­nen Ge­fah­ren auf­merk­sam und ahn­de­ten die Wen­de­ma- nö­ver mit ei­nem Ver­warn­geld. Dar­über hin­aus sei­en drei Fahr­zeug­füh­rer auf­ge­fal­len, weil sie am Steu­er mit dem Han­dy te­le­fo­nier­ten. Drei wei­te­re sei­en nicht an­ge­schnallt ge­we­sen und in ei­nem Au­to hät­ten die Be­am­ten ein nicht aus­rei­chend ge­si­cher­tes Kind fest­ge­stellt.

Für zwei Ver­kehrs­teil­neh­mer ha­be die Fahrt am Kon­troll­ort ge­en­det: Ein 56-jäh­ri­ger Wil­li­cher, der eben­falls ver­bots­wid­rig ge­wen­det hat­te, konn­te kei­nen Füh­rer­schein vor­wei­sen. Nach kur­zer Be­fra­gung stell­te sich her­aus, dass er gar nicht im Be­sitz der er­for­der­li­chen Fah­rer- laub­nis war. Ihn er­war­tet nun ein Straf­ver­fah­ren, schreibt die Po­li­zei. Des­wei­te­ren sei den Be­am­ten ei­ne 34-jäh­ri­ge Au­to­fah­re­rin auf­ge­fal­len, die auf der L 390 aus Kaarst in Rich­tung Neuss un­ter­wegs war und da­bei ihr Han­dy be­nutz­te. Bei der an­schlie­ßen­den Kon­trol­le sei bei den Be­am­ten der Ver­dacht auf­ge­kom­men, dass die Kaars­te­rin un­ter dem Ein­fluss be­rau­schen­der Mit­tel ste­hen könn­te. Da­her sei auf der Wa­che Kaarst ei­ne Blut­ent­nah­me fäl­lig ge­wor­den. Die Kon­trol­lier­te muss bei po­si­ti­vem Tes­t­er­geb­nis mit ei­nem Fahr­ver­bot und ei­ner er­heb­li­chen Geld­stra­fe rech­nen. Ins­ge­samt stellt die Po­li­zei fest, dass sich der Groß­teil der Ver­kehrs­teil­neh­mer an die Ver­kehrs­re­geln hält. Durch die Fahr­zeug­füh­rer, die sich über Ver­bo­te hin­weg­set­zen, kä­me es je­doch re­gel­mä­ßig zu Be­hin­de­run­gen und ge­fähr­li­chen Si­tua­tio­nen. Da­her wer­de auch zu­künf­tig ver­stärkt in die­sem Be­reich auf die Ein­hal­tung der Ver­kehrs­re­geln ge­ach­tet.

Die Stadt Kaarst be­grüß­te die Schwer­punkt-Kon­trol­le: „Wir ha­ben an der Kreis­stra­ßen-Bau­stel­le im­mer wie­der Ver­stö­ße re­gis­triert und hof­fen, dass sich die Ver­kehrs­teil­neh­mer nun an die Re­geln hal­ten wer­den“, so Spre­cher Pe­ter Bött­ner. Na­men Ru­di und Ve­ro­ni­ka Ber­le Ver­ein/Bru­der­schaft Gre­na­dier­zug „De Bütt­scher Bosch­te“ Seit wann sind Sie im Schüt­zen­we­sen ak­tiv? Als Kind war ich Tell­schüt­ze. Mit 17 ge­hör­te ich dann zu den Mit­be­grün­dern des Gre­na­dier­zu­ges „De Bütt­scher Bosch­te“, er be­stand im We­sent­li­chen aus Mit­glie­dern der KJG-Grup­pe. War es ei­ne spon­ta­ne Ent­schei­dung von Ih­nen, Schüt­zen­kö­nig zu wer­den? Ja und nein: Ich hat­te ja be­reits 2015 auf den Vo­gel ge­schos­sen. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te ich erst am Schüt­zen­fest-Sonn­tag den Ent­schluss ge­fasst, es noch ein­mal zu pro­bie­ren. Was wer­den Sie wäh­rend der kom­men­den Schüt­zen­fest­ta­ge trin­ken? Haupt­säch­lich Was­ser, aber auch das ei­ne oder an­de­re Glas Pils oder Alt. Die Kö­nigs­re­si­denz wird dies­mal aus­nahms­wei­se nicht im Pfarr­zen­trum er­rich­tet? Das stimmt. Wir rich­ten sie ge­ra­de in un­se­rem Pa­pier­la­ger an der Drie­scher Stra­ße ge­gen­über mei­ner Dru­cke­rei ein in ei­nem al­ten Bau­ern­hof. Was soll­te man über Ih­re Kö­ni­gin wis­sen? Sie stammt aus Rhe­ydt, ist ge­lern­te Kin­der­kran­ken­schwes­ter und ar­bei­tet heu­te in mei­nem Be­trieb mit. Und sie ist ei­ne eben­so be­geis­ter­te wie gu­te Kö­chin.

„HIER BIN ICH KÖ­NIG“– EI­NE AK­TI­ON DER VOLKS­BANK DÜS­SEL­DORF NEUSS UND DER NEUSS-GREVENBROICHER ZEI­TUNG.

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