Ver­ant­wort­lich

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - LESERBRIEFE -

Zu „Ei­ne bis­lang er­staun­lich fol­gen­lo­se Land­tags­wahl“(RP vom 7. Ju­ni): Ihr Ar­ti­kel trifft den Na­gel auf den Kopf. Bloß, stört es die da­für Ver­ant­wort­li­chen al­ler Par­tei­en? Lei­der nein, wie die Ver­gan­gen­heit im­mer wie­der be­wie­sen hat! Hier stellt sich die Fra­ge: Was muss noch pas­sie­ren, bis der „dum­me” Wäh­ler end­lich re­agiert? Selbst Ko­ali­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen wer­den von den Re­gie­ren­den nicht ein­ge­hal­ten, auch wenn vor den Wah­len groß­ar­ti­ge Ver­spre­chun­gen teil­wei­se in den Ver­ein­ba­run­gen schrift­lich fi­xiert wur­den! Al­le Welt spricht von der Po­li­tik­ver­dros­sen­heit der Bür­ger, doch un­se­re Po­li­ti­ker stört dies über­haupt nicht. Denn für ih­re viel­fach fal­schen Ent­schei­dun­gen wer­den sie nie­mals mit per­sön­li­cher Haf­tung be­auf­schlagt. Not­falls wird mit Frak­ti­ons­zwang ar­gu­men­tiert! Hier wür­de nur ei­ne Sa­che hel­fen: Ab­ge­ord­ne­te sind für nach­weis­lich fal­sche Ent­schei­dun­gen pri­vat haft­bar zu ma­chen! Sie könn­ten sich – ähn­lich wie in der pri­va­ten Wirtschaft – dann z. B. durch ei­ne D&OVer­si­che­rung ab­si­chern. Gün­ter Achen­bach per Mail

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