Bei­de Au­gen zu

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - LESERBRIEFE -

Zu „Teu­re Gül­le“(RP vom 14. Ju­ni): Hier han­delt es sich um ein ele­men­ta­res Ele­ment, wel­ches wir al­le stän­dig in aus­rei­chen­der Men­ge und Qua­li­tät be­nö­ti­gen. Des­halb muss der Staat auch für die­se Din­ge Sor­ge tra­gen und der Land­wirt­schaft jeg­li­che Über­dün­gung strengs­tens ver­bie­ten. Wer auf dem Land lebt, hat in den letz­ten Jah­ren oft ge­nug er­le­ben kön­nen, wie aus­län­di­sche Bau­ern ih­re Gül­le hier in Deutsch­land auf­ge­bracht ha­ben. Dies auch in Zei­ten, wo die zu ho­hen Ni­trat­wer­te be­reits be­kannt wa­ren. Je­der, der bei Le­bens­mit­teln pfuscht, wird be­straft, aber bei der Land­wirt­schaft wer­den bei­de Au­gen zu­ge­drückt, so­fern es sich nicht um die Tier­hal­tung han­delt. Mit wel­chem Recht miss­ach­ten un­se­re Ge­setz­ge­ber die Ge­sund­heit der Bür­ger? Zu ho­he Ni­trat­wer­te ge­fähr­den un­se­re Klein­kin­der in höchs­ten Ma­ßen. Vic­tor Janssen per Mail Zu „Die Ge­fahr aus der Gül­le“(RP vom 14. Ju­ni): Es wird mir wie­der mal spei­ü­bel, wenn ich sol­che Be­rich­te le­se. Da wird ton­nen­wei­se Gül­le zum Dün­gen auf Fel­der ge­schüt­tet, von de­nen wir un­se­re Nah­rung be­zie­hen – auch oh­ne Rück­sicht auf un­ser Trink­was­ser. Das ge­schieht auch in so­ge­nann­ten „Was­ser-Schutz­ge­bie­ten“in un­mit­tel­ba­rer Nä­he des Trink­was­ser-Brun­nens. Ich woh­ne an­geb­lich in ei­nem die­ser „Was­ser-Schutz­ge­bie­te“am äu­ßers­ten Rand mit „ei­nem Fuß“und wer­de ge­setz­lich ver­pflich­tet, als Haus­ei­gen­tü­mer mei­ne Ab­was­ser­lei­tung auf Schä­den un­ter­su­chen und ge­ge­be­nen­falls re­pa­rie­ren zu las­sen, das Grund­was­ser könn­te ja ver­un­rei­nigt wer­den. Das ist an Sinn­lo­sig­keit kaum noch zu über­bie­ten – au­ßer na­tür­lich für ge­wis­se Fir­men, die da­mit viel Geld ver­die­nen! Karl-Heinz Kie­fert 47239 Duis­burg NRW hat nun ge­wählt! Die Lis­te der Pro­blem­fel­der zur in­ne­ren Si­cher­heit in NRW ist ge­wal­tig groß, han­deln Sie nun end­lich, Herr La­schet und Herr Lind­ner! Es müs­sen mehr Po­li­zei und mehr Ver­wal­tungs­kräf­te zur Ent­las­tung der Po­li­zei ein­ge­stellt wer­den. Auch sind ei­ne bes­se­re Aus­rüs­tung so­wie ei­ne Ge­set­zes­ver­schär­fung bei Ter­ro­ris­ten- und Ban­den­or­ga­ni­sa­ti­on er­for­der­lich, zum Bei­spiel die Be­schlag­nah­mung des ge­sam­ten Ver­mö­gens. Auch feh­len Rich­ter und Ge­fäng­nis­se, müss­te man Schnell­ge­rich­te bei schwe­ren Straf­ta­ten ein­set­zen. Jah­re­lang wur­den die Bür­ger und die Po­li­zei von der Po­li­tik im Stich ge­las­sen. Mar­kus Bau­hans 41061 Mön­chen­glad­bach

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.