Was Sie zum Rad-Spek­ta­kel in Kor­schen­broich wis­sen soll­ten

Mor­gen durch­que­ren die Rad­pro­fis Kor­schen­broich. Wir er­klä­ren Ih­nen, was Sie be­ach­ten müs­sen und wann, wo, was los ist.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KAARST / KORSCHENBROICH - VON CHRIS­TI­AN KANDZORRA

KOR­SCHEN­BROICH In ih­rer zwei­ten Etap­pe zie­hen die rund 200 Rad­sport­ler der Tour de Fran­ce auf ih­rem Weg von Düs­sel­dorf nach Lüt­tich (Bel­gi­en) quer durch Kor­schen­broich. Die Stadt rech­net mit tau­sen­den Be­su­chern. Ein Zu­schau­er„Hots­pot“dürf­te an der Fried­richEbert- und an der Ro­chus­stra­ße ent­ste­hen. Wir ge­ben ei­nen Über­blick zum Ge­sche­hen am „Su­per­Sonn­tag“. Wann kommt die „Tour“und wie ver­läuft die Stre­cke? Die Pla­ner rech­nen da­mit, dass das Fah­rer­feld zwi­schen 14.06 und 14.15 Uhr in Klei­nen­broich ein­trifft. Die Sport­ler fah­ren mit ei­nem Tem­po von et­wa 45 Ki­lo­me­tern pro St­un­de über die Raitz-von-Fr­entz-Stra­ße, dann wei­ter Rich­tung Wes­ten an Pesch vor­bei, und wer­den zwi­schen 14.11 und 14.21 Uhr in Kor­schen­broich er­war­tet. Die Sport­ler fah­ren über die Fried­rich-Ebert-Stra­ße, que­ren die Hin­den­burg­stra­ße, die Orts­zen­trum und Bahn­hof mit­ein­an­der ver­bin­det, und fah­ren wei­ter über die Ro­chus­stra­ße. Schließ­lich ver­las­sen die Rad­pro­fis das Stadt­ge­biet über die Niers­brü­cke und radeln nach Glad­bach. Wann kommt die „Wer­be­ka­ra­wa­ne“? Man­che sa­gen, dass die „Wer­be­ka­ra­wa­ne“, die rund zwei St­un­den vor dem Fah­rer­feld (ge­gen 12.15 Uhr) über die Stre­cke saust, noch spek­ta­ku­lä­rer ist als die „Tour“an sich. Ver­glei­chen lässt sich das Gan­ze mit ei­nem XXL-Kar­ne­vals­um­zug: Zwi­schen 150 und 200 Be­gleit­fahr­zeu­ge der Tour-de-Fran­ce-Spon­so­ren wer­den da­bei Wer­be­ar­ti­kel an die Zu­schau­er ver­tei­len. Die Ak­ti­on macht auch die Stra­ßen­sper­run­gen ab 10 Uhr nö­tig. Die Ka­ra­wa­ne soll et­wa 45 Mi­nu­ten lang durchs Stadt­ge­biet zie­hen. Wie kom­me ich zur „Tour“? Wer mit dem Fahr­rad oder zu Fuß an­reist, hat es deut­lich leich­ter. Rad­fah­rer, die ihr Rad schie­ben, dür­fen die Renn­stre­cke eben­so que­ren wie Fuß­gän­ger. Schwie­rig wird es für Au­to­fah­rer: Die Land­stra­ße 381, die als wich­ti­ge Ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Neuss und Mön­chen­glad­bach ge­nau durch Kor­schen­broich führt, wird um 10 Uhr für fünf­ein­halb St­un­den (bis 15.30 Uhr) für mo­to­ri­sier­te Fahr­zeu­ge kom­plett ge­sperrt. Die Renn­stre­cke darf auch nicht ge­kreuzt wer­den. Das soll­ten Au­to­fah­rer bei ih­rer An­fahrt be­rück­sich­ti­gen. Die Stadt Kor­schen­broich emp­fiehlt, mit öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln an­zu­rei­sen. Gut eig­net sich et­wa die An­fahrt über den Bahn­hal­te­punkt Kor­schen­broich (S 8), der nur we­ni­ge Me­ter von der Renn­stre­cke ent­fernt liegt. Busse ver­keh­ren we­gen der Sper­run­gen nur ein­ge­schränkt. Wo kann ich par­ken? Es gibt kei­ne ex­tra für den „Su­per-Sonn­tag“ein­ge­rich­te­ten Park­plät­ze. Be­su­cher kön­nen ih­re Fahr­zeu­ge an den üb­li­chen Or­ten in Kor­schen­broich und Klei­nen­broich ab­stel­len. Ein Tipp der Stadt­ver­wal­tung: der Mat­thi­asHoe­ren-Platz. Dort ist sehr viel Platz. Für Rad­fah­rer hat die Stadt ei­gens ei­nen Fahr­rad-Park­platz auf dem Schul­hof des Gym­na­si­ums an der Don-Bosco-Stra­ße ein­ge­rich­tet. Was ist mit dem Brun­nen­fest? We­gen der Tour de Fran­ce fällt das Brun­nen­fest jetzt noch grö­ßer aus als sonst: Rund 25 Aus­stel­ler ha­ben sich bei der Stadt und dem Ci­ty­ring an­ge­mel­det. Sie wer­den ih­re Ge­schäf­te im Orts­kern und auf der Hin­den­burg­stra­ße auf­bau­en. Beim Brun­nen­fest öff­nen um 13 Uhr auch rund 35 Ge­schäf­te in Kor­schen­broich. Bis 18 Uhr emp­fan­gen sie Kun­den beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag. Wann tritt Jan Ull­rich auf? Ein Hö­he­punkt an­läss­lich der Tour de Fran­ce: Der ehe­ma­li­ge Rad­pro­fi Jan Ull­rich kommt nach Kor­schen­broich. Um 15 Uhr soll er an der Büh­ne an St. Andre­as in­ter­viewt wer­den, an­schlie­ßend steht er in ei­nem La­den­lo­kal an der St­ein­stra­ße 6 für Au­to­gram­me und Fotos zur Ver­fü­gung. Was ist mit dem Nie­der­rhei­ni­schen Rad­wan­der­tag? Auch der Rad­wan­der­tag fällt auf den mor­gi­gen Sonn­tag – al­ler­dings in ei­ner ab­ge­speck­ten Ver­si­on. Im Stadt­ge­biet wer­den zwei Stem­pel­stel­len er­rich­tet; die Teil­neh­mer kön­nen sich wie ge­wohnt über ei­ne Tom­bo­la (Er­geb­nis nach 17 Uhr auf der Büh­ne) freu­en. Wei­te­re In­foswww. op-tour.de

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