AfD will Ver­fas­sungs­kla­ge ge­gen die Ehe für al­le prü­fen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - POLITIK -

BER­LIN (RP) Die AfD will nach Wor­ten ih­res Spit­zen­kan­di­da­ten Alex­an­der Gau­land ei­ne Kla­ge ge­gen die Ehe für al­le beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt prü­fen. „Die Ehe für al­le be­deu­tet ei­ne Wer­te­be­lie­big­keit, die un­se­rer Ge­sell­schaft scha­det“, sag­te er der „Bild am Sonn­tag“. An­trags­be­rech­tigt ist die AfD als Par­tei der­zeit nicht, da sie we­der in ei­ner Lan­des­re­gie­rung noch im Bun­des­tag ver­tre­ten ist. Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU) räumt ei­ner Ver­fas­sungs­kla­ge ge­ne­rell Chan­cen ein. „Ich ha­be ge­gen die­ses Ge­setz ge­stimmt. Ein Grund da­für ist, dass wir aus mei­ner Sicht als Ju­rist da­für ei­ne Ver­fas­sungs­än­de­rung ge­braucht hät­ten“, sag­te de Mai­ziè­re “der Zei­tung.

Drei Mo­na­te vor der Bun­des­tags­wahl fällt die AfD in Um­fra­gen auf den tiefs­ten Stand seit En­de 2015. Laut ei­ner Em­nid-Er­he­bung ver­liert die AfD ei­nen Pro­zent­punkt und ran­giert bei 7 Pro­zent. CDU und CSU kä­men dem­nach wie in der Vor­wo­che auf 39 und die SPD auf 24 Pro­zent, be­rich­te­te die „Bild am Sonn­tag“. Die FDP konn­te im Ver­gleich zur Vor­wo­che ei­nen Punkt auf acht Pro­zent zu­le­gen. Die Lin­ken blei­ben bei neun Pro­zent und die Grü­nen bei acht Pro­zent.

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