Chor „Pen­nies from Hea­ven“fei­ert Zehn­jäh­ri­ges

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

Sie steht mit bei­den Bei­nen fest auf der Er­de, doch ih­re Mu­sik soll bei den Zu­hö­rern himm­li­sche Glücks­ge­füh­le aus­lö­sen: Nicht um­sonst nennt sich die Neus­ser Ch­or­ge­mein­schaft „Pen­nies from Hea­ven“. Im Ok­to­ber wird sie mit ei­nem Kon­zert in der Er­lö­ser­kir­che ihr zehn­jäh­ri­ges Be­ste­hen fei­ern. „Wir woll­ten 2007 et­was an­de­res als Kir­chen­mu­sik oder Gos­pel sin­gen“, er­zählt Vor­sit­zen­de Bri­git­te Brüg­gen, Mit­glied der ers­ten St­un­de. „Zwölf Men­schen mit gro­ßer Freu­de an der Mu­sik, teils fa­mi­li­är ver­bun­den und al­le mit Chor­er­fah­rung, schlos­sen sich dann un­ter der Lei­tung von Jo­han­nes Rei­chert zu­sam­men“, be­rich­tet sie. Rei­chert und Brüg­gen ken­nen sich be­ruf­lich – Rei­chert ar­bei­tet als Mu­sik­the­ra­peut in den Au­gus­ti­nus­kli­ni­ken. Schnell war er be­reit, den Chor zu lei­ten. Mitt­ler­wei­le tref­fen sich 13 Sän­ger( drei So­pran­stim­men, fünf Al­tis­tin­nen, zwei Te­nö­re und drei Bäs­se) al­le zwei Wo­chen in der Micha­el-En­de-Schu­le in Reu­schen­berg. Die­se Pro­ben­mög­lich­keit hat Schul­lei­ter und Chor­mit­glied Rai­ner Schöneck ver­mit­telt. Der Chor ver­fügt über ein gro­ßes Re­per­toire von über 80 Ti­teln aus den Be­rei­chen Pop und Swing. Da­zu zäh­len bei­spiels­wei­se Lie­der von Le­on­hard Co­hen, Queen, Cher oder auch Sting. Falls nö­tig, wird de­ren eng­li­sche Aus­spra­che von zwei bri­ti­schen Chor­mit­glie­dern kor­ri­giert. Aber auch deut­sche Lie­der ste­hen auf dem Pro­gramm, et­wa von den Sport­freun­den Stil­ler oder der Grup­pe Mün­che­ner Frei­heit. Der­zeit wird „Ein eh­ren­wer­tes Haus“von Udo Jür­gens ge­probt. „Das Lied ist ja schon äl­ter, aber als Wer­bung für mehr To­le­ranz und Wert­schät­zung ak­tu­el­ler denn je“, er­klärt Bri­git­te Brüg­gen. Da­mit die Um­set­zung der Lie­der auch ge­lingt und die Auf­trit­te ei­ne ent­spre­chen­de Aus­strah­lung be­kom­men, setzt der Chor auf pro­fes­sio­nel­le Kla­vier­be­glei­tung und die Ein­übung cho­reo­gra­phi­scher Ele­men­te. „Da­bei hilft mei­ne Toch­ter“, so Bri­git­te Brüg­gen. „Pen­nies from Hea­ven“fi­nan­ziert sich über Mit­glie­der­bei­trä­ge und jähr­lich statt­fin­den­de (aus­ver­kauf­te) Kon­zer­te . Und wie kam der Chor zu sei­nem un­ge­wöhn­li­chen Na­men? „Wir ha­ben lan­ge über ei­nen pas­sen­den dis­ku­tiert“, er­in­nert sich Bri­git­te Brüg­gen. „Dann wur­den wir auf das Lied ‚Pen­nies from Hea­ven‘ auf­merk­sam – das war ge­nau das was wir su­chen, denn wir sind wie vom Him­mel ge­fal­le­ne Pfen­ni­ge, die mit ih­rer Mu­sik Freu­de ver­mit­teln“, er­klärt sie. Eli­sa­beth Kel­de­nich

FO­TO: PEN­NIES FROM HEA­VEN

13 Sän­ger( drei So­pran­stim­men, fünf Al­tis­tin­nen, zwei Te­nö­re und drei Bäs­se) ge­hö­ren zu der Ch­or­ge­mein­schaft „Pen­nies form Hea­ven“. Ge­probt wird al­le zwei Wo­chen in Reu­schen­berg.

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