Ch­em­park fei­ert sei­nen „100.“Ge­burts­tag mit Nach­barn

Hun­der­te Be­su­cher er­leb­ten am Frei­tag ein tol­les Fest zu „100 Jah­re Bay­er-Werk am Rhein“mit vie­len Ge­schen­ken.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - GREVENBROICH & DORMAGEN - VON CA­RI­NA WERNIG

DOR­MA­GEN Beim stim­mungs­vol­len Nach­bar­schafts­fest wur­de am Frei­tag das Ge­heim­nis um die Ge­schen­ke des Ch­em­parks an die Stadt Dor­ma­gen ge­lüf­tet: Zum Ju­bi­lä­um „100 Jah­re Werk am Rhein“gab es – schwung­voll prä­sen­tiert vom le­ben­den Buchs­baum und Darstel­lern des Be­we­gungs­thea­ters „Mo­bilé“– ei­ne neue „Mö­blie­rung“des Pau­lWie­rich-Plat­zes mit sechs Bän­ken. Um kurz nach 22 Uhr brann­te ein Mi­ni-Feu­er­werk die „100 Jah­re“Schrift auf dem Rat­haus­bal­kon ab – der Start­schuss für ei­ne von nun an stän­di­ge Be­leuch­tung des His­to­ri­schen Rat­hau­ses, der Bäu­me und des Pa­vil­lons, der nun Edel­stahlPflanz­käs­ten hat. „So schön war un­ser His­to­ri­sches Rat­haus in sei­ner 107-jäh­ri­gen Ge­schich­te noch nie“, lob­te Bür­ger­meis­ter Erik Lie­ren­feld. In sei­ner Dan­kes­re­de ging er auf die be­son­de­re Be­zie­hung der Stadt und des Ch­em­parks – „schon ei­ne fes­te ,che­mi­sche Ver­bin­dung’“– ein: „Seit 100 Jah­ren sind wir in Dor­ma­gen so­zu­sa­gen ei­ne ‚Schick­sals­ge­mein­schaft‘. Ge­mein­sam mit dem Ch­em­park ist Dor­ma­gen ge­wach­sen – und man muss deut­lich fest­stel­len: Oh­ne die Werks­grün­dung 1917 hät­ten wir es wahr­schein­lich nicht zur Stadt ge­bracht“, so Lie­ren­feld.

Auch Ch­em­park-Lei­ter Lars Fried­rich, des­sen bei­de Vor­gän­ger Wal­ter Lei­din­ger und Ernst Gri­gat eben­falls mit­fei­er­ten, er­klär­te, dass die­ses Ju­bi­lä­um ein gan­zes Jahr lang ge­fei­ert wer­den soll. „Die Nä­he und Ver­bun­den­heit zu den Men­schen wol­len wir auch im Ju­bi­lä­ums­jahr mit vie­len Ko­ope­ra­tio­nen mit un­ter- schied­li­chen Ak­teu­ren der Bür­ger­schaft un­ter­strei­chen“, so Fried­rich und nann­te die Bür­ger­stif­tung und die Lo­ka­le Al­li­anz. Die en­ge Ver­bin­dung zwi­schen dem Ch­em­park und den Men­schen zie­he sich wie ein ro­ter Fa­den durch „un­se­re ge­mein­sa­me er­folg­rei­che His­to­rie“, wies Lars Fried­rich dar­auf hin, „dass es sich nicht nur lohnt, in Dor­ma­gen zu ar­bei­ten, son­dern auch zu le­ben.“Er lob­te das „gu­te, ver­trau­ens­vol­le Ver­hält­nis: Denn Ih­re Ak­zep­tanz, lie­be Nach­barn, für un­ser Tun ist Vor­aus­set­zung für neue In­ves­ti­tio­nen und so­mit die stän­di­ge Wei­ter­ent­wick­lung des Stand­or­tes – Hand in Hand mit der Stadt Dor­ma­gen.“

Auch Cur­ren­ta-Ar­beits­di­rek­tor Alex­an­der Wa­gner be­ton­te: „Die star­ke Ver­bin­dung zwi­schen Stadt, Un­ter­neh­men und Ge­sell­schaft ist es, was die­se Stadt aus­zeich­net.“Vor dem His­to­ri­schen Rat­haus, an dem nun ein neu­es Schild an Paul Wie­rich, den Va­ter des Ch­em­park-Bür­ger­di­alogs-Lei­ters, Jobst Wie­rich, er­in­nert, wur­den nicht nur sechs Sitz­ge­le­gen­hei­ten und drei Ab­fall­be­häl­ter auf­ge­stellt, son­dern auch He­cken, Sträu­cher, Klet­ter­pflan­zen und ein Baum ge­pflanzt. Lie­ren­feld ap­pel­lier­te da­ran, auf die­se Ge­schen­ke gut acht zu ge­ben. Mit viel­fäl­ti­ger Mu­sik – ei­nem Flashmob mit dem Bay­er Män­ner­chor, der Mar­ching­band „Di­cke Luft“, dem Ju­gend­chor St. Micha­el, dem Chor Da Ca­po, dem Duo Ti­na van Wi­cke­ren und El­li Erl, den Sam­baTromm­lern von Ale­gria Axé und ab­schlie­ßend der Band Ba­jaasch – schenk­te der Ch­em­park den Dor­ma­ge­n­ern ein schö­nes Nach­bar­schafts­fest, das von Marc Pesch mo­de­riert wur­de.

NGZ-FO­TO: A. TINTER

Tän­ze­risch und mit aus­ge­fal­le­nem Ko­s­tüm wur­den die sechs neu­en Bän­ke vor dem His­to­ri­schen Rat­haus am Frei­tag­abend ent­hüllt.

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