Wie Mon­stranz

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - LESERBRIEFE -

Zu „War­um die Men­schen zu we­nig vor­sor­gen“(RP vom 17. Ju­ni): Wenn dem Staat die­ses An­sin­nen wich­tig er­scheint, soll­te er auf­hö­ren sei­ne Bür­ger, ins­be­son­de­re die, die im Nied­rig­lohn­sek­tor be­schäf­tigt sind, zu schröp­fen und Steu­er­gel­der zu ver­schleu­dern und die schwar­ze Null wie ei­ne Mon­stranz vor sich her zu tra­gen! Ein hal­bes Jahr darf je­der Be­schäf­tig­te für das Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ar­bei­ten. 19 Pro­zent Mehr­wert­steu­er, auf Ren­ten und Pen­sio­nen ein wei­te­res mal Lohn­steu­er zah­len. In all die­sen Punk­ten ist un­ser Staat sehr krea­tiv. Nicht aber bei der Ver­bes­se­rung der Vor­sor­ge der Men­schen, de­ren Ren­ten­si­tua­ti­on vor­her­seh­bar ist. Karl-Heinz Dre­wes­kracht Her­zo­gen­rath

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