Un­fall­chir­ur­gen ge­ben Tipps für El­tern

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KULTUR -

Kla­re Re­geln Für ei­nen un­ge­trüb­ten Tram­po­lin­spaß emp­feh­len die Or­tho­pä­den und Un­fall­chir­ur­gen der DGOU, dass El­tern mit ih­ren Kin­dern kla­re Re­geln für das Tram­po­lin­sprin­gen ver­ein­ba­ren und auf de­ren Ein­hal­tung ach­ten. Wich­tig ist, dass Kin­der erst ab dem sechs­ten Le­bens­jahr vor­sich­tig ans Tram­po­lin­sprin­gen her­an­ge­führt wer­den. Bei klei­nen Kin­dern ist die Wurf­kraft un­ver­hält­nis­mä­ßig stark ge­gen­über ih­rem ge­rin­gen Ge­wicht – sie sind da­mit be­son­ders ver­let­zungs­ge­fähr­det. Im­mer be­auf­sich­ti­gen In je­dem Fall soll­ten die Kin­der über die Ri­si­ken auf­ge­klärt sein, die mit dem Sprin­gen auf dem Tram­po­lin ein­her­ge­hen, sagt die DGOU. Auch wenn es kei­ner in der Fa­mi­lie gern hört: El­tern soll­ten ih­re Kin­der beim Sprin­gen im­mer be­auf­sich­ti­gen, um bei Fehl­ver­hal­ten oder Un­fäl­len so­fort ein­grei­fen zu kön­nen. Ta­busGe­wag­te Sprün­ge soll­ten ta­bu sein. Bei ei­nem miss­glück­ten Sal­toVer­such mit ei­ner un­ge­woll­ten Lan­dung auf dem Kopf ist vor al­lem die Wir­bel­säu­le hoch­gra­dig ver­let­zungs­ge­fähr­det – mit der Ge­fahr ei­ner Qu­er­schnitts­läh­mung. Nie mit Schu­hen Wich­tig zur Ver­mei­dung ei­nes ge­fähr­li­chen Stur­zes ist, dass Kin­der zum Sprin­gen und Lan­den stets die Mit­te des Sprung­net­zes nut­zen. So ver­rin­gern sie das Ri­si­ko, im Fal­le ei­nes Stur­zes auf dem zwar ge­pols­ter­ten, aber im­mer noch har­ten Rand mit dem Me­tall­ge­stän­ge auf­zu­kom­men. Au­ßer­dem soll­ten sie nie mit Schu­hen aufs Tram­po­lin stei­gen, son­dern im­mer bar­fuß oder in So­cken.

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