Glas­fa­ser soll Män­gel rasch be­he­ben

Die Stadt hat dem Un­ter­neh­men Deut­sche Glas­fa­ser mit­ge­teilt, dass die Bau­stel­len-Män­gel bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en be­sei­tigt sein sol­len.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KULTUR - VON ANDRE­AS BUCHBAUER

NEUSS Die Deut­sche Glas­fa­ser soll al­le tief­bau­tech­ni­schen Män­gel an ih­ren Bau­stel­len in der Stadt bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en be­ho­ben ha­ben. Das hat die Ver­wal­tung dem Un­ter­neh­men mit­ge­teilt. Wirt­schafts­för­de­rer Andre­as Gal­land in­for­mier­te die Po­li­tik jetzt im Aus­schuss für Wirt­schafts- und Lie­gen­schafts­an­ge­le­gen­hei­ten über den Sach­stand. Ins­ge­samt sind seit Sep­tem­ber 2016 rund 460 Auf­bruch­ge­neh­mi­gun­gen an die Deut­sche Glas­fa­ser er­teilt wor­den. Rund 30 Maß­nah­men sei­en bis­lang ord­nungs­ge­mäß wie­der­her­ge­stellt wor­den, so dass ei­ne Ab­nah­me durch das Tief­bau­ma­nage­ment statt­ge­fun­den ha­be – al­lei­ne 15 da­von in der ver­gan­ge­nen Wo­che. „Die Deut­sche Glas­fa­ser hat an­ge­kün­digt, al­le Män­gel zu be­he­ben und ih­re Per­for­mance zu ver­bes­sern“, be­ton­te Gal­land. Zu­dem wol­le das Un­ter­neh­men sei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on op­ti­mie­ren. Das hat­te Un­ter­neh­mens­spre­che­rin Ger­da Mep­pel­ink kürz­lich be­reits im Ge­spräch mit un­se­rer Re- dak­ti­on an­ge­kün­digt. Die ho­he Zahl der bis­lang nicht zu­frie­den­stel­lend aus­ge­führ­ten Bau­maß­nah­men sorgt für Ge­sprächs­be­darf sei­tens der Po­li­tik. Wer­ner Uh­de (SPD) sprach an­ge­sichts ei­ner Quo­te von we­ni­ger als zehn Pro­zent von „un­halt­ba­ren Zu­stän­den“, zu­dem hin­ke das Un­ter­neh­men dem Aus­bau­plan hin­ter­her. Karl-Heinz Baum (CDU) mo­nier­te, dass die Bau­stel­len bes­ser kon­trol­liert wer­den müss­ten. Käm­me­rer Frank Gens­ler wies dar­auf hin, dass das Un­ter­neh­men der­zeit Auf­bruch­ge­neh­mi­gun­gen nur dort er­hal­te, „wo Su­b­un­ter­neh­men im Ein­satz sind, die zu­frie­den­stel­lend ge­ar­bei­tet ha­ben“. Man sei in­zwi­schen auf ei­nem „gu­ten Weg“, dass die von der Deut­schen Glas­fa­ser be­auf­trag­ten Su­b­un­ter­neh­men die Stra­ßen in „ak­zep­ta­blem Zu­stand hin­ter­las­sen“. Soll­te dies nicht ge­lin­gen, er­wägt die Stadt, die Ko­ope­ra­ti­on mit der Glas­fa­ser zu be­en­den – wo­bei dies vor al­lem Si­gnal­cha­rak­ter hät­te. Letz­te Op­ti­on wä­re ei­ne Er­satz­vor­nah­me – al­so Bau­män­gel wie­der­her­zu­stel­len und dem Un­ter­neh­men in Rech­nung zu stel­len.

F.: ABU

Die Deut­sche Glas­fa­ser hat 460 Auf­bruch­ge­neh­mi­gun­gen er­hal­ten.

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