Konrad Bei­kir­chers rhei­ni­scher Blick in Rich­tung Sü­den

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KORSCHENBROICH -

KOR­SCHEN­BROICH (anw) Konrad Bei­kir­cher ist be­kannt für sei­nen lie­be­voll iro­ni­schen Blick auf Spra­che und Men­ta­li­tät des Rhein­län­ders im All­ge­mei­nen. Im ak­tu­el­len Pro­gramm „Passt schon“aber rich­te­te der Ka­ba­ret­tist mit Süd­ti­ro­ler Wur­zeln den Blick auch Rich­tung Sü­den. Er sin­nier­te über Lu­ther und ei­nen Strauß von Ju­bi­lä­en, wie 70 Jah­re NRW und das preu­ßi­sche Gast­spiel vor 200 Jah­ren. Der Ka­ba- ret­tist mä­an­der­te wort­reich durch sei­ne The­men, kam nach rhei­ni­scher Art vom Hölz­chen auf´s Stöck­chen und hielt doch den ro­ten Fa­den im Vi­sier. So auch bei der um­fas­sen­den Be­grü­ßung in der Au­la des Gym­na­si­ums, wo er 1990 ab­seits von Bonn sein „ers­tes aus­häu­si­ges En­ga­ge­ment“hat­te. Schon da­mals sei im Ort der „Dü­vel“los­ge­we­sen, so Konrad Bei­kir­cher. Er punk­te­te mit sei­nen Kennt­nis­sen im Kor- schen­broi­cher Kul­tur­pro­gramm und der Lie­bes­er­klä­rung: „Kor­schen­broich ist für mich nicht ir­gend­wo, son­dern et­was Be­son­de­res.“Mit ei­nem Hang zu den spe­zi­el­len Be­son­der­hei­ten des rhei­ni- schen Dia­lekts dif­fe­ren­zier­te Bei­kir­cher die vier rhei­ni­schen „G“s, die wie „j“, „ch“, „sch“und „r“ge­spro­chen wer­den. Von hier fand er zu Zun­gen­bre­chern rund ums „wun­der­ba­re Mön­chen­glad­ba­cher G“.

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