Zum drit­ten Mal lud die Neuß-Gre­ven­broi­cher Zei­tung zum Fo­rum „Neus­ser Wohn­pro­jek­te“ein. Im­mo­bi­li­en-Fach­leu­te, Pla­nungs­ex­per­ten, Ar­chi­tek­ten und Fi­nan­zie­rer dis­ku­tier­ten am Run­den Tisch über die La­ge auf dem Woh­nungs­markt im Rhein-Kreis.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - UNTERHALTUNG -

Der Rhein-Kreis Neuss ist, über al­le acht Städ­te und Ge­mein­den hin­weg, ein be­lieb­ter Wohn­ort. Das hat mit der La­ge zu tun – die Nä­he zu den Me­tro­po­len Köln und Düs­sel­dorf macht sich ins­be­son­de­re dort be­merk­bar, wo sich Men­schen an­ge­sichts der Woh­nungs­knapp­heit in den grö­ße­ren Städ­ten nach Al­ter­na­ti­ven im Um­land um­schau­en. Es hat aber auch mit dem Rhein-Kreis selbst zu tun: Die Städ­te und Ge­mein­den wei­sen in­tak­te Struk­tu­ren auf, Fa­mi­li­en fin­den hier genau­so ein Zu­hau­se wie äl­te­re Men­schen, die ei­ne bar­rie­re­freie, mög­lichst zen­trums­na­he Woh­nung su­chen oder gut si­tu­ier­te Paa­re, die die Vor­zü­ge des länd­li­chen Le­bens mit de­nen des Le­bens in der Stadt ver­bin­den wol­len – um nur ein paar Le­bens­ent­wür­fe zu nen­nen. Tat­sa­che je­den­falls ist: Bis zum Jahr 2030 sol­len min­des­tens 6750 neue Woh­nun­gen in Neuss ent­ste­hen, um Nach­fra­ge und Be­darf zu de­cken – ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung für Stadt­pla­ner, Po­li­tik und Ver­wal­tung, aber auch für die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft.

Zum drit­ten Mal hat­ten die Neuß-Gre­ven­broi­cher Zei­tung und die Rheinische Post Ex­per­ten aus der Im­mo­bi­li­en-Bran­che, Pla­ner, Ar­chi­tek­ten und Fi­nan­zie­rer an den Run­den Tisch zum Fo­rum „Neus­ser Wohn­pro­jek­te“in das Kon­fe- renz­zen­trum der Rhei­ni­schen Post nach Düs­sel­dorf-He­erdt ein­ge­la­den, um über die La­ge am Woh­nungs­markt im RheinK­reis zu dis­ku­tie­ren. Lud­ger Ba­ten, Re­dak­ti­ons­lei­ter der Neuß-Gre­ven­broi­cher Zei­tung, mo­de­rier­te die Run­de, zu der sich mit Karl Heinz Baum, Pla­nungs­ex­per­te der CDU, ein Fach­mann aus der Po­li­tik ge­sell­te.

Am Run­den Tisch wur­den wich­ti­ge Zu­kunfts­fra­gen dis­ku­tiert: Wie kann es ge­lin­gen, den Be­darf zeit­ge­recht zu de- cken? Wie ist die Her­aus­for­de­rung zu meis­tern, gan­ze Area­le über zehn, 15 Jah­re hin­weg zu ent­wi­ckeln, so dass le­ben­di­ge, funk­tio­nie­ren­de Wohn­quar­tie­re ent­ste­hen? Wie ent­steht güns­ti­ger Wohn­raum? Und was braucht es auch von Ge- setz­ge­bern und Be­hör­den, um das Schaf­fen neu­er Wohn­räu­me zu er­leich­tern und zu be­schleu­ni­gen?

Ei­nig wa­ren sich die Teil­neh­mer des Fo­rums dar­in, dass der Rhein-Kreis enor­mes Po­ten­zi­al birgt. Und das nicht nur, weil er von der an­ge­spann­ten La­ge auf dem Im­mo­bi­li­en­markt der um­lie­gen­den Me­tro­po­len pro­fi­tiert. Son­dern weil er aus sich her­aus span­nen­de, ge­frag­te Wohn­quar­tie­re zu ent­wi­ckeln in der La­ge ist. rps Ei­ne aus­führ­li­che Do­ku­men­ta­ti­on der span­nen­den Dis­kus­si­on am Run­den Tisch und ei­ne Über­sicht­über­be­mer­kens­wer­teBau­und Wohn­pro­jek­te im RheinK­reis Neuss fin­den Sie auf den fol­gen­den Sei­ten die­ser Aus­ga­be.

FOTO: ALOIS

Die Teil­neh­mer des Fo­rums Wohn­im­mo­bi­li­en (von links, hin­te­re Rei­he): Sven Retz, Ver­kaufs­lei­ter Im­mo­bi­li­en und Stel­len­markt Rheinische Post, Mar­tin Wild­traut (Pe­ter Busch Im­mo­bi­li­en), Gui­do Li­chi­us (Gert Li­chi­us Im­mo­bi­li­en), Ecke­hard Wi­ens­tro­er, Ar­chi­tekt, Bernd Mei­er (Hüt­tig und Rompf), Tho­mas Schütt­ken (Bö­cker-Wohn­im­mo­bi­li­en), Jörg Mehl, Rhein­land Pres­se Ser­vice (Co-Mo­de­ra­tor), Bastian Hes­se, Me­die­be­ra­ter/Key Ac­count Rheinische Post. Vor­de­re Rei­he: Cars­ten Bo­ell (In­ter­bo­den In­no­va­ti­ve Ge­wer­be­wel­ten), Ste­fan Zell­nig und Ul­rich Brom­bach, bei­de Ge­mein­nüt­zi­ge Woh­nungs­ge­nos­sen­schaft Neuss, Karl Heinz Baum, Rats­herr (CDU) und Pla­nungs­ex­per­te, Dr. Al­f­red Lau­fen­berg (Lau­fen­berg Im­mo­bi­li­en), Dirk Rei­mann (Neus­ser Bau­ver­ein) und Lud­ger Ba­ten, Re­dak­ti­ons­lei­ter der NGZ (Mo­de­ra­tor). mül­ler

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