Zoff zwi­schen der ARD und Fuß­ball-Ex­per­te Scholl

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - SPORT -

KÖLN (sid) Beim The­ma Do­ping hat sich Meh­met Scholl (46) of­fen­bar auf stur ge­stellt und ei­nen of­fe­nen Kon­flikt mit der ARD ris­kiert: An­geb­lich ver­ließ der Ex-Na­tio­nal­spie­ler und ARD-Ex­per­te seit 2008 kurz vor Be­ginn der Über­tra­gung vom Halb­fi­na­le zwi­schen Por­tu­gal und Chi­le beim Con­fed Cup in Russ­land nach ei­ner Mei­nungs­ver­schie­den­heit das Stu­dio in Ba­den-Ba­den. Dies be­rich­tet die „Bild“.

„Ja, es gab ei­ne Mei­nungs­ver­schie­den­heit. Doch Dis­kus­sio­nen und Aus­ein­an­der­set­zun­gen kom­men in je­der Re­dak­ti­on wie in den bes­ten Fa­mi­li­en vor. Es ist kein The­ma für die Öf­fent­lich­keit, son­dern et­was, das wir in­tern be­spre­chen und klä­ren wer­den“, sag­te ARDS­port­ko­or­di­na­tor Axel Bal­k­aus­ky. Scholl glaubt nicht an ei­ne vor­zei­ti­ge Tren­nung: „Es ist al­les pri­ma zwi­schen der ARD und mir. Ich freue mich auf die WM 2018.“

Scholl soll sich vor Spiel­be­ginn über die ge­plan­te län­ge­re Be­richt­er­stat­tung über die Do­ping-Vor­wür­fe ge­gen Russ­lands Fuß­ball-Na­tio­nal­spie­ler echauf­fiert ha­ben. Scholl fand dies lang­wei­lig und be­vor­zug­te ein Ge­spräch über die Er­fol­ge des Per­spek­tiv­teams beim Con­fed Cup so­wie der U21 bei der EM in Po­len. Scholl reis­te of­fen­bar ab und wur­de als Ex­per­te bei den Con­fed-CupÜber­tra­gun­gen durch Ex-Na­tio­nal­spie­ler Thomas Hitzlsper­ger er­setzt.

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