War­um Mus­keln manch­mal ei­nen Ka­ter ha­ben

Nach star­ker kör­per­li­cher An­stren­gung hat man manch­mal Mus­kel­ka­ter. Er ent­steht, weil der Kör­per klei­ne Schä­den in den Mus­keln re­pa­rie­ren muss.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Zel­len, die be­schä­digt sind, wer­den re­gel­recht auf­ge­schwemmt. Dort wan­dern ganz be­stimm­te Zel­len hin, die die Bruch­stü­cke ab­bau­en. Bis sie vor Ort sind, dau­ert es aber oft rund ei­nen Tag. Des­halb spürt man ei­nen Mus­kel­ka­ter nie so­fort, son­dern erst spä­ter. Meist dau­ert es et­wa zwei Ta­ge, bis das Ge­we­be re­pa­riert ist und der Schmerz ver­schwin­det. „Ein Mus­kel­ka­ter ist nicht schlimm. Er ist auch kei­ne Krank­heit“, sagt In­go Fro­bö­se. Viel tun kann man ge­gen Mus­kel­ka­ter lei­der nicht. Es gibt zwar Sal­ben, die man auf die Haut schmie­ren kann. „Das bringt aber nichts“, sagt Fro­bö­se. Der schmer­zen­de Mus­kel liegt so tief un­ter der Haut, dass die Sal­be ihn gar nicht er­reicht. Manch­mal hilft es aber ge­gen Mus­kel­ka­ter, wenn man sich ein biss­chen be­wegt und zum Bei­spiel ei­nen Spa­zier­gang macht. Auch ei­ne hei­ße Du­sche oder ein war­mes Bad tun den Mus­keln dann oft gut, sagt Fro­bö­se.

FO­TO: DPA

Un­ge­wohn­te An­stren­gung führt oft zu Mus­kel­schmer­zen.

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