Ci­ty-Of­fen­si­ve spricht über Selbst­auf­lö­sung

Bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung steht der Punkt auf der Ta­ges­ord­nung und soll dis­ku­tiert wer­den.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - DORMAGEN -

DOR­MA­GEN (schum) Die rund 65 Mit­glie­der der Wer­be­ge­mein­schaft Ci­ty-Of­fen­si­ve Dor­ma­gen, (CiDo) ha­ben nicht schlecht ge­staunt, als sie die Ein­la­dung zur au­ßer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung am Mon­tag, 10. Ju­li, 19.30 Uhr im Ho­tel-Re­stau­rant Hött­che er­hal­ten ha­ben. Auf der Ta­ges­ord­nung steht die Auf­lö­sung des Ver­eins.

Ver­rückt: Denn nur zwei Ta­ges­ord­nungs­punk­te zu­vor soll ein kom­plett neu­er Vor­stand ge­wählt wer­den. „Die Mit­glie­der sol­len ent­schei­den, ob und wie es wei­ter­geht“, sagt Noch-Vor­sit­zen­de Mi- chae­la Jo­nas. Es gibt noch ei­ne Va­ri­an­te: „Wenn die Mit­glie­der kei­nen neu­en Vor­stand wäh­len möch­ten und noch Zeit zur Be­ra­tung brau­chen, bleibt der ak­tu­el­le Vor­stand laut Sat­zung erst ein­mal im Amt“, sagt Jo­nas. Sie hat eben­so wie der rest­li­che Vor­stand schon seit län­ge­rem er­klärt, dass sie zu­rück­tre­ten bzw. nicht mehr für ei­ne neue Wahl­pe­ri­ode kan­di­die­ren wer­de.

Die Nach­fol­ger ste­hen schon in den Start­lö­chern. An­ge­führt von Erik Krü­ger und Ro­bin Zur soll es er­neut ei­nen per­so­nel­len Neu­an­fang ge­ben. „Wir sind nur als Team wähl- bar“, sagt Krü­ger, „ent­we­der al­le oder kei­ner.“Was wie ei­ne Dro­hung klingt, ist für das Duo ei­ne zwin­gen­de Gr­und­vor­aus­set­zung: „Die Vor­stands­ar­beit ist nur in Team­ar­beit zu schaf­fen. Wir ver­ste­hen uns un­ter­ein­an­der gut.“Wir, das sind noch Re­né Schuch, Udo Bünz, Ste­phan Schmidtmey­er und De­nis Möh­ring. Da­zu zwei wei­te­re Kan­di­da­ten, die aber als „Über­ra­schung“erst am Mon­tag be­kannt ge­ge­ben wer­den, so Zur. „Wir ste­hen für Viel­falt im Team“, sa­gen sie, „die Be­ru­fe rei­chen vom Hand­wer­ker über In­ha­ber ei­nes Tat­too­la­dens bis zum Fo- to­gra­fen.“Er und Krü­ger be­rich­ten von „gu­ten Ge­sprä­chen mit Ein­zel­händ­lern“. Zu Be­fürch­tun­gen von Händ­lern in der In­nen­stadt, un­ter die­ser neu­en Füh­rung wür­den Events ei­ne maß­geb­li­che Rol­le spie­len, sagt Krü­ger: „Die­se Angst muss nie­mand ha­ben.“

Im Fal­le ei­ner Wahl will der neue Vor­stand die bis­lang gän­gi­ge Ab­kür­zung „CiDo“ab­schaf­fen. „Ci­ty-Of­fen­si­ve ist ein per­fek­ter Na­me vol­ler Dy­na­mik. Ei­ne Ab­kür­zung ist nicht nö­tig.“Die Wahr­neh­mung der Ci­ty­Of­fen­si­ve müs­se „ra­di­kal ver­än­dert und ver­bes­sert wer­den“.

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