Frei­wil­li­ges So­zia­les Jahr in der For­schung – so geht es

An der Hoch­schu­le Bonn-Rhein-Sieg kann man im Labor mit­ar­bei­ten.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - BERUF&KARRIERE -

(rps) Aus­bil­dung, Stu­di­um oder erst ein Frei­wil­li­ges So­zia­les Jahr (FSJ), das der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung und der be­ruf­li­chen Ori­en­tie­rung dient? Vor die­ser Fra­ge ste­hen der­zeit vie­le Abitu­ri­en­ten. Erst­mals bie­tet nun die Hoch­schu­le Bonn-Rhein-Sieg in Ko­ope­ra­ti­on mit dem In­ter­na­tio­na­len Bund (IB) ab Sep­tem­ber ein FSJ in Wis­sen­schaft, Tech­nik und Nach­hal­tig­keit am Cam­pus Rhein­bach an und schafft ei­ne Schnitt­stel­le zwi­schen FSJ und Stu­di­um.

Im Mit­tel­punkt die­ses FSJ wird ei­ne Mit­ar­beit in der For­schung zu an­ge­bo­re­nen Stoff­wech­sel­stö­run­gen in der Ar­beits­grup­pe von Jörn Oli­ver Sass, Pro­fes­sor für Bio­ana­ly­tik und Bio­che­mie an der H-BRS, ste­hen. Da­bei sol­len Gr­und­fer­tig­kei­ten im Labor er­lernt und Ein­bli­cke in bio­wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en­gän­ge und Be­rufs­fel­der ge­won­nen wer­den. Das FSJ bie­tet zu­sätz­li­che Plus­punk­te im Le­bens­lauf und kann als War­te­zeit für ein Stu- di­um und zum Teil als Vor­prak­ti­kum an­ge­rech­net wer­den. Nicht zu­letzt des­halb ist ein FSJ ei­ne sinn­vol­le und at­trak­ti­ve Al­ter­na­ti­ve zu ei­nem di­rek­ten Stu­di­en- oder Aus­bil­dungs­be­ginn.

Sass gibt ei­nen klei­nen Ein­blick in das, was das FJS bie­ten wird: „Wir wer­den mit dem Be­die­nen von Waa­gen und dem Pi­pet­tie­ren von Was­ser an­fan­gen, da­nach sol­len aber recht bald Tech­ni­ken der Zell­kul­tur er­lernt wer­den. Im Ide­al­fall bleibt es da­nach nicht nur beim Hin­ein­schnup­pern und Mit­hel­fen in ver­schie­de­nen For­schungs­pro­jek­ten, son­dern es kann am En­de auch ein ,ei­ge­nes’ klei­nes Pro­jekt be­ar­bei­tet wer­den.“

Das Frei­wil­li­ge So­zia­le Jahr steht grund­sätz­lich al­len bis ein­schließ­lich zum 27. Le­bens­jahr of­fen, die ih­re Voll­zeit­schul­pflicht er­füllt ha­ben. Wäh­rend ih­rer zwölf­mo­na­ti­gen Tä­tig­keit an der H-BRS be­kom­men die Frei­wil­li­gen ein Ta­schen­geld aus­ge­zahlt. Sie ha­ben An­spruch auf Ur­laub und sind für die Dau­er ih­res Ein­sat­zes so­zi­al­ver­si­chert. Auch Kin­der­geld und (Halb-) Wai­sen­ren­te wer­den ge­zahlt, so­fern ein recht­li­cher An­spruch be­steht. In Se­mi­na­ren kön­nen die Frei­wil­li­gen ih­re Er­fah­run­gen re­flek­tie­ren und selbst ge­wähl­te The­men aus un­ter­schied­li­chen so­zia­len und ge­sell­schaft­li­chen Be­rei­chen be­ar­bei­ten. Mehr In­fos gibt es bei Jörn Oli­ver Sass un­ter Te­le­fon 02241 8659668 so­wie un­ter jo­ern.oli­ver.sass@h-brs.de.

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