Die Nie­der­lan­de als Part­ner beim CHIO

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - DIE TIERWELT -

Die „Her­mes Hou­se Band“und „Frau Ant­je“wer­den beim CHIO eben­so das Part­ner­land re­prä­sen­tie­ren wie ReitOlym­pia­sie­ger Je­ro­en Dub­bel­dam.

(rps) 2400 Bei­ne wer­den sich bei der Er­öff­nungs­fei­er des Welt­fests des Pfer­de­sports, CHIO Aa­chen, am Di­ens­tag­abend, 18. Ju­li, im Haupt­sta­di­on tum­meln. 200 Pfer­de und 800 Sta­tis­ten wer­den auf eben­so atem­be­rau­ben­de wie kurz­wei­li­ge Wei­se die deutsch-nie­der­län­di­sche Freund- und Nach­bar­schaft dar­stel­len.

Denn das Kö­nig­reich der Nie­der­lan­de ist Part­ner­land des CHIO Aa­chen. Und ei­ne ih­rer be­kann­tes­ten Par­ty­bands ist die „Her­mes Hou­se Band“. Ob sie bei der Er­öff­nungs­fei­er auch Hits ih­res Er­folgs­al­bums „Cham­pi­ons“spie­len wer­den? Sinn wür­de es ma­chen, ist doch mit Hol­lands Je­ro­en Dub­bel­dam auch der ak­tu­el­le Welt- und Eu­ro­pa­meis­ter, Olym­pia­sie­ger von 2000 und Ro­lex Grand Prix“-Sie­ger von 2001 bei der Er­öff­nungs­fei­er da­bei. Und mehr Cham­pi­on geht kaum.

Es wird ei­ne Fei­er im bes­ten Sinn wer­den, auf 105 Mi­nu­ten per­fekt durch­cho­reo­gra­fier­te Un­ter­hal­tung dür­fen sich die Be­su­cher freu­en. Vie­le Über­ra­schun­gen wird es ge­ben, so wird die Fra­ge nach der ty­pisch nie­der­län­di­schen Kut­sche eben­so krea­tiv be­ant­wor­tet wer­den wie die, was Fuß­ball und Pfer­de­sport mit­ein­an­der zu tun ha­ben.

Mit da­bei ist auch ei­ne sehr jung ge­blie­be­ne Blon­di­ne – und das, ob­wohl sie 1961 be­reits Mit­te 20 war: Frau Ant­je, Wer­be-Iko­ne, Sym­pa­thie­trä­ge­rin und: be­geis­ter­te Rei­te­rin! Zu er­le­ben bei der Er­öff­nungs­fei­er, in de­ren Mit­tel­punkt bei al­len Frot­ze­lei­en rund um die deutsch-nie­der­län­di­schen Ri­va­li­tä­ten na­tür­lich die Pfer­de ste­hen. Und Pfer­de in den Nie­der­lan­den be­deu­tet vor al­lem: Frie­sen. Die stol­zen Rap­pen wer­den die Be­su­cher be­ein­dru­cken, ob un­ter dem Sat­tel, vor die Kut­sche ge­spannt oder bei der Frei­heits­dres­sur.

Als der Aa­chen-Lau­rens­ber­ger Renn­ver­ein, Aus­rich­ter des CHIO Aa­chen, im Jahr 1898 ge­grün­det wur­de, be­stieg in den Nie­der­lan­den Kö­ni­gin Wil­hel­mi­na den Thron. Ein präch­ti­ges Ge­schenk hat­te sich die Ams­ter­da­mer Be­völ­ke­rung da­mals über­legt: Die le­gen­dä­re „Crè­me Calè­che“, ei­ne mit Blatt­gold über­zo­ge­ne Kut­sche, die nach wie vor bei au­ßer­ge­wöhn­li­chen An­läs­sen zu se­hen ist.

Bei kö­nig­li­chen Hoch­zei­ten zum Bei­spiel, bei der Er­öff­nung des nie­der­län­di­schen Par­la­ments und – bei der CHIO Aa­chen-Er­öff­nungs­fei­er, samt Eh­re­nes­kor­te und den be­rühm­ten Pau­ken­rei­tern des Kö­nigs­hau­ses.

Frau Ant­je war schon 1961 Mit­te 20 – und da­bei wird es auch künf­tig blei­ben.

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