Lie­fer­schwie­rig­kei­ten bei Bay­ers As­pi­rin

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - WIRTSCHAFT -

FRANK­FURT (rtr) Bayer hat Lie­fer­schwie­rig­kei­ten bei As­pi­rin i.v. 500 mg. Die­se Form des Schmerz­mit­tels wird flüs­sig in In­jek­ti­ons- oder Infu­si­ons­lö­sun­gen ver­ab­reicht und ist zur Be­hand­lung star­ker Schmer­zen zu­ge­las­sen. Hin­ter­grund der Lie­fer­schwie­rig­kei­ten sind qua­li­täts­be­ding­te Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­le, sag­te ei­ne Bayer-Spre­che­rin oh­ne An­ga­ben zu den Ur­sa­chen. Das Un­ter­neh­men rech­net vor­aus­sicht­lich sechs Mo­na­te lang mit ei­nem Lie­fer­eng­pass bei al­len Pa­ckungs­grö­ßen. Das Mit­tel wird zu­dem bei aku­tem Herz­in­farkt ein­ge­setzt. Dass Bayer in Deutsch­land der ein­zi­ge An­bie­ter von As­pi­rin i.v. ist, macht die La­ge hei­kel. Nach An­ga­ben des Phar­ma­kon­zerns kön­nen al­ler­dings bei aku­tem Herz­in­farkt statt As­pi­rin i.v. auch As­pi­rin-Ta­blet­ten 150 bis 300 mg ein­ge­setzt wer­den.

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