13. Sie­gel der Ak­ti­on geht an ein Sa­ni­täts­haus

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KAARST / KORSCHENBROICH -

Kaarst ist auf dem Weg zu ei­ner bar­rie­re­frei­en Stadt. An­ge­sichts des ra­san­ten de­mo­gra­fi­schen Wan­dels in der Ge­sell­schaft ist Bar­rie­re­frei­heit für im­mer mehr Men­schen le­bens­not­wen­dig und ent­wi­ckelt sich zu ei­nem all­ge­mei­nen Qua­li­täts­merk­mal. Die­sen Pro­zess macht die Ak­ti­on „Kaarst bar­rie­re­frei“mit ei­nem auf­fäl­li­gen Si­g­net sicht­bar. Ein Pfeil auf gel­bem Grund zeigt auf den Schrift­zug. Erst­mals konn­te nun ein Sa­ni­täts­haus mit dem Si­g­net aus­ge­zeich­net wer­den. Der Ge­schäfts­füh­rer des Sa­ni­täts­hau­ses H&R an der Hann­sMar­tin-Schley­er-Stra­ße, Fa­bi­an vom Dorff, freu­te sich über die Ver­ga­be. „Für ein Sa­ni­täts­haus ist es selbst­ver­ständ­lich, die Kri­te­ri­en ei­nes bar­rie­re­frei­en Ge­schäfts zu er­fül­len“, sag­te er. In sei­nen neu ge- stal­te­ten Ver­kaufs­räu­men muss­te nicht viel ver­än­dert wer­den. Es fehl­ten nur der Not­ruf in der Toi­let­te, ein Spie­gel und ei­ni­ge Kon­tras­te. Nach­dem nun nach­ge­rüs­tet wur­de, konn­te Se­bas­ti­an Semm­ler, Ers­ter Bei­ge­ord­ne­ter, das 13. Si­g­net ver­ge­ben. „Wenn im­mer mehr Ge­schäf­te bei die­ser Ak­ti­on mit­ma­chen, bringt das un­se­re Stadt­ge­sell­schaft ins­ge­samt nach vor­ne. Das Schild ,Kaarst bar­rie­re­frei‘ an ei­ner Ein­gangs­tür oder Schau­fens­ter­schei­be sagt aus, dass hier al­le Men­schen will­kom­men sind und bei Be­darf Un­ter­stüt­zung er­hal­ten“, so Semm­ler. Ge­kenn­zeich­ne­te Ein­rich­tun­gen ha­ben im­mer stu­fen­lo­ser Zu­gän­ge, brei­te Tü­ren, gro­ße Be­we­gungs­flä­chen, Mar­kie­run­gen von ge­fähr­li­chen Glas­tü­ren und Stu­fen, Ori­en­tie­rungs­mög­lich­kei­ten für seh- und hör­be­hin­der­te Men­schen so­wie nach Be­darf per­so­nel­le Un­ter­stüt­zung.

FO­TO: STADT KAARST

Als 13. Ge­schäft er­hielt ges­tern das Sa­ni­täts­haus H&R das Si­g­net „Kaarst bar­rie­re­frei“. v.l.n.r.: Se­bas­ti­an Semm­ler,, Fa­bi­an vom Dorff, Bas­ti­an Ditt­ner, Ma­nue­la Dolf, An­net­te Fried­rich, Hans-Die­ter Schmitz und Frank Schnit­ker.

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