Wa­gner und Hübers schei­tern an star­ken Geg­nern

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - SPORT IM RHEIN-KREIS -

DOR­MA­GEN (-vk) Die gu­te Ge­sell­schaft, in der sie sich be­fan­den, und die Tat­sa­che, dass sie ge­gen die Num­mern fünf und sechs der Welt­rang­lis­te den Kür­ze­ren zo­gen, dürf­ten ein schwa­cher Trost ge­we­sen sein für Be­ne­dikt Wa­gner und Richard Hübers (bei­de TSV Bayer Dor­ma­gen). Der Eu­ro­pa­meis­ter von 2016 und der Drit­te der Ju­nio­renWM 2012 muss­ten ges­tern in der Run­de der bes­ten 32 die Se­gel strei­chen, Hübers be­leg­te im Ge­samt­klas­se­ment Rang 27, Wa­gner wur­de 31.. Da­mit la­gen sie noch vor Da­ryl Ho­mer (USA), der Olym­pia­zwei­te von Lon­don be­leg­te Platz 33. Und auch Al­do Mon­ta­no (Ita­li­en, 20.), Olym­pia­sie­ger von 2004, Ale­xej Ya­ki­men­ko (Russ­land, 22.), Welt­meis­ter 2015 und der Welt­rang­lis­tenZwei­te Kim Jungw­han (Süd­ko­rea, 17.) schnit­ten nicht viel bes­ser ab.

Be­ne­dikt Wa­gner, der sich schon in den Vor­run­den­ge­fech­ten schwer ge­tan hat­te, star­te­te mit ei­nem 15:11-Sieg über den Bri­ten Jo­na­than Webb. In der zwei­ten Haupt­run­de war­te­te der Ita­lie­ner Lu­ca Cu­ra­to­li auf den 27-Jäh­ri­gen. Ge­gen den zweit­bes­ten Eu­ro­pä­er auf der Welt­rang­lis­te (5.) fand der Eu­ro­pa­meis­ter des ver­gan­ge­nen Jah­res kei­nen Rhyth­mus und lag früh zu­rück. Im zwei­ten Durch­gang mach­te er dann ei­ni­ge Punk­te gut, zu mehr als ei­nem 10:15 reich­te es aber nicht. „Ich konn­te heu­te nicht mei­ne TopLeis­tung ab­ru­fen“, be­kann­te Wa­gner nach dem Ge­fecht, „Cu­ra­to­li ficht al­ler­dings auch ei­ne Su­per-Sai­son und ge­hört zu den fünf, sechs bes­ten der Welt.“

Ähn­lich er­ging es Richard Hübers, mit 24 Jah­ren der jüngs­te im deut­schen Team und ge­ra­de erst von ei­ner Me­nis­kus-Ope­ra­ti­on ge­ne­sen. Nach sei­nem Auf­takt­sieg über den Ru­mä­nen Alin Ba­dea (15:10) traf er auf den fran­zö­si­schen Welt­rang­lis­ten­sechs­ten Vin­cent An­stett, ge­gen den er schnell mit vier, fünf tref­fern in Rück­stand ge­riet. Nach der Pau­se kam Hübers bes­ser zu­recht, ver­kürz­te auf 9:13, doch ein of­fen­sicht­lich zu früh ge­star­te­ter An­griff des Fran­zo­sen be­scher­te die­sem den 14. Punkt und Hübers ei­ne „Ro­te Kar­te“. Am En­de ver­lor er mit 10:15.

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