Po­li­zei nimmt Ran­da­lie­rer in der In­nen­stadt fest

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

NEUSS (NGZ) Mit ei­nem äu­ßerst ag­gres­si­ven Mann hat­ten es Be­am­te der Neus­ser Po­li­zei am ver­gan­ge­nen Mon­tag­abend (24.) in der In­nen­stadt zu tun.

Wie die Po­li­zei ges­tern mit­teil­te, ran­da­lier­te ein 32 Jah­re al­ter Neus­ser um 22 Uhr an der Ober­stra­ße. Un­ter an­de­rem schmiss er Müll­ton­nen auf die Fahr­bahn und blo­ckier­te da­mit die Stra­ßen­bahn­schie­ne. Auf sein ag­gres­si­ves Ver­hal­ten an­ge­spro­chen, pö­bel­te er ei­nen 55 Jah­re al­ten Pas­san­ten an. Da­bei be­lei­dig­te er den Mann aus Düs­sel­dorf, be­droh­te ihn mit ei­ner Glas­fla­sche und for­der­te dar­über hin­aus auch noch des­sen Han­dy.

Als der be­trun­ke­ne Mann den 55Jäh­ri­gen zu­neh­mend be­dräng­te und auch ver­such­te, ihn kör­per­lich zu at­ta­ckie­ren, mach­te der Düs­sel­dor­fer an­de­re Pas­san­ten auf die Si­tua­ti­on auf­merk­sam und rief um Hil­fe. Der Ran­da­lie­rer ver­such­te dar­auf­hin zu flie­hen, konn­te aber von meh­re­ren cou­ra­gier­ten Zeu­gen bis zum Ein­tref­fen der Po­li­zei fest­ge­hal­ten wer­den.

Um wei­te­te Straf­ta­ten zu ver­hin­der, nah­men die Po­li­zei-Be­am­ten den stark al­ko­ho­li­sier­ten Ran­da­lie- Na­me Hu­bert Boh­nen Ver­ein Kir­mes­ge­sell­schaft Speck-Wehl Was war Ihr ers­ter Ge­dan­ke, als Sie mit dem drit­ten Schlag den Hahn ge­köpft ha­ben? Das war gren­zen­lo­se Freu­de. Gleich­zei­tig war ich ein we­nig atem­los, weil di­rekt so vie­le Sa­chen auf ei­nen ein­pras­seln. Wor­auf freu­en Sie sich am meis­ten in den kom­men­den Ta­gen? Das ist schwer zu sa­gen, denn je­de Ver­an­stal­tung ist emo­tio­nal. Aber die Krö­nung ist schon ein High­light. Was ist das Be­son­de­re an der Ge­mein­schaft bei der Kir­mes­ge­sell­schaft Speck-Wehl? Hier hilft je­der je­dem. Un­kom­pli­ziert und zwang­los. Es ist zu­dem et­was frei­er als im Schüt­zen­we­sen. Als Hah­nen­kö­nig muss man auf je­den Fall? rer in Ge­wahr­sam. Ein Be­reit­schafts­arzt ent­nahm dem Neus­ser ei­ne Blut­pro­be.

Ein Straf­ver­fah­ren ge­gen den 32Jäh­ri­gen wur­de ein­ge­lei­tet. Die wei­te­ren Er­mitt­lun­gen zu dem Fall über­nah­men Be­am­te der Neus­ser Kri­mi­nal­po­li­zei. Ei­nen lan­gen Atem ha­ben und stand­haft sein. Als Hah­nen­kö­nig darf man auf kei­nen Fall? Ver­schla­fen (lacht). Was sind Ih­re größ­ten Hob­bys? Das Ver­eins­we­sen all­ge­mein. Ich bin ja auch seit lan­gen Jah­ren noch im Tam­bour­korps Speck und bei der Kar­ne­vals­ge­sell­schaft Blau/Weiß SpeckWehl ak­tiv. Wer wird Ihr Nach­fol­ger? Wenn ich das wüss­te (lacht).

„HIER BIN ICH KÖ­NIG“– EI­NE AK­TI­ON DER VOLKS­BANK DÜS­SEL­DORF NEUSS UND DER NEUSS-GREVENBROICHER ZEI­TUNG.

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