Was Sie noch über die Tour de Neuss wis­sen müs­sen

Das Pro­gramm be­ginnt heu­te Nach­mit­tag um 15 Uhr, das Eli­te­ren­nen über 81 Ki­lo­me­ter wird um 19.15 Uhr ge­star­tet.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - SPORT IM RHEIN-KREIS - VON VOL­KER KOCH

NEUSS Drei­ein­halb Wo­chen nach dem glanz­vol­len Grand Dé­part der Tour de Fran­ce in Düs­sel­dorf macht der Rad­sport-Zir­kus wie­der Sta­ti­on am Nie­der­rhein: Bei der 16. Tour de Neuss sind heu­te Abend zehn Fah­rer am Start, die di­rekt aus der Frank­reich-Rund­fahrt kom­men. Was Sie al­les über das gro­ße Rad­spek­ta­kel wis­sen müs­sen: Die Stre­cke Die Start- und Ziel­ge­ra­de auf der Kai­ser-Fried­rich-Stra­ße hat­ten die Pro­fis schon bei der zwei­ten Etap­pe der Tour de Fran­ce un­ter den Rei­fen. Von dort geht es über Dru­su­s­al­lee, Brei­te Stra­ße und Ka­nal­stra­ße zu­rück zur Kai­ser-Fried­rich-Stra­ße, wo Ju­ry­wa­gen und Mo­de­ra­ti­ons­büh­ne auf­ge­baut sind. MAR­CUS BURG­HARDT Der Deut­sche Stra­ßen­meis­ter aus dem Team Bo­ra Hans­gro­he ist zum zwei­ten Mal bei der Tour de Neuss am Start, möch­te da­bei bes­ser ab­schnei­den als bei sei­ner Pre­mie­re 2008, als er 19. wur­de. Die Tour de Fran­ce be­en­de­te er auf Rang 131. Das Pro­gramm Los geht es um 15 Uhr mit dem Ju­gend­ren­nen U 15 um den Preis der Spar­kas­se Neuss, um 16 Uhr folgt die U 19 um den Preis der In­no­gy SE. Um 17 Uhr prä­sen­tiert sich die Ak­ti­on Tan­dem, um 17.30 Uhr fah­ren Kin­der ei­ne Run­de mit den Pro­fis. Um 18 Uhr gibt es erst­mals ein Fir­men- und Spon­so­ren­ren­nen. Die Fah­rer-Ein­schrei­bung be­ginnt um 18.30 Uhr, Start des Eli­te­ren­nens um den Gro­ßen Preis der SKg-Ge­trän­ke ist um 19.15 Uhr. Mit der Sie­ger­eh­rung ist ge­gen 21.30 Uhr zu rech­nen. Die Mo­de­ra­ti­on Sie liegt wie­der in den be­währ­ten Hän­den von Chris­ti­an Stoll, der am Mi­kro­fon von Vol­ker Koch und To­bi­as Stüm­ges un­ter­stützt wird. Die Stre­cke ist rund­um be­schallt. AND­RE GREI­PEL hat als ein­zi­ger Fah­rer die Tour de Neuss zwei Mal ge­won­nen: 2011 und 2013. Der in Hürth le­ben­de Ros­to­cker ist 11-ma­li­ger Etap­pen­sie­ger der Tour de Fran­ce, ge­wann 7 Etap­pen des Gi­ro d’Ita­lia, 4 der Vu­el­ta und 3 mal die Deut­sche Meis­ter­schaft. Das Wet­ter Die ein­schlä­gi­gen Wet­ter­diens­te sind sich ei­nig: Zur Tour soll die Son­ne schei­nen mit Tem­pe­ra­tu­ren um 20 bis 22 Grad. Ob’s stimmt, ist ei­ne an­de­re Sa­che. Die An­rei­se Da min­des­tens 15.000 Zu­schau­er er­war­tet wer­den, am bes­ten mit öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln. Von der Bu­stras­se und dem Bahn­hof sind es je­weils 10 bis 15 Mi­nu­ten Fuß­weg bis zur Stre­cke. Oder, bei schö­nem Wet­ter (sie­he oben) mit dem Rad, der na­he Start und Ziel ge­le­ge­ne Stadt­gar­ten ist rad­we­ge­tech­nisch aus al­len Rich­tun­gen gut er­reich­bar. Wenn mit dem Au­to: Park­plät­ze an der Jahn­stra­ße. Die Fa­vo­ri­ten Na­tur­ge­mäß die Fah­rer, die aus der Tour de Fran­ce kom­men, auch wenn ih­nen nach dem NI­KI­AS ARNDT sorg­te auf der dritt­letz­ten Etap­pe der Tour de Fran­ce für Fu­ro­re, als er sich in Sa­lon de Pro­vence nur knapp dem Nor­we­ger Bo­as­son Ha­gen ge­schla­gen ge­ben muss­te. Bei der Tour de Neuss be­leg­te der 25-Jäh­ri­ge 2015 und 2016 je­weils Platz zwei. vie­len Gera­de­aus­fah­ren durch Frank­reich die ins­ge­samt 320 Kur­ven zu schaf­fen ma­chen wer­den. An­dré Grei­pel (Team Lot­to Sou­dal) peilt Sieg Num­mer drei an – er ist bis­her der ein­zi­ge Fah­rer, der die Tour de Neuss zwei Mal (2011, 2013) ge­win­nen konn­te. In Mar­cel Sie­berg hat er sei­nen treu­es­ten Hel­fer wie­der da­bei. Zu be­ach­ten sind auch der Deut­sche Stra­ßen­meis­ter Mar­cus Burg­hard (Team Bo­ra Hans­gro­he), Ni­ki­as Arndt (Team Sun­web), der am dritt­letz­ten Tag sei­ner ers­ten Tour de Fran­ce nur knapp den Etap­pen­sieg ver­pass­te und der in Neuss 2015 und ’16 je­weils Zwei­ter wur­de, und Chris­ti­an Knees, Edel­hel­fer von Tour-Sie­ger Chris­to­pher Froo­me im Team Sky und Sie­ger der Tour de Neuss 2012. Doch auch die Youngs­ter Nils Po­litt und Rick Za­bel (bei­de CHRIS­TI­AN KNEES hat­te wäh­rend der Tour-Über­tra­gun­gen wohl die meis­te Fern­seh­prä­senz der deut­schen Fah­rer. Kein Wun­der, ge­hört der Bon­ner doch zu den wich­tigs­ten Hel­fern von Tour-Sie­ger Chris­to­pher Froo­me im Team Sky. Die Tour de Neuss ge­wann er 2012. Ka­tu­sha Al­pe­cin) sind nach er­folg­reich durch­ge­stan­de­ner Tour-Pre­mie­re nicht chan­cen­los. Die Lo­kal­ma­ta­do­re Im Vor­jahr schnapp­te ei­ner den Tour-He­ro­en den Sieg weg: Do­mi­nik Bau­er aus Ro­sel­len. Doch der 20-Jäh­ri­ge lei­det un­ter den Nach­wir­kun­gen des Pfeif­fer­schen Drü­sen­fie­bers, fährt heu­te haupt­säch­lich zur Un­ter­stüt­zung sei­ner Kol­le­gen aus dem Dau­ner Ak­kon Cy­cling Team, von de­nen Phil­ipp Ma­mos seit kur­zem nur ein paar hun­dert Me­ter von Start und Ziel ent­fernt wohnt. Der Ex-Bütt­ge­ner Sven Thurau, vor zwei Jah­ren Vier­ter, führt das Team Neuss an, zu dem in Ni­co He­ling auch ein Fah­rer des VfR Büttgen ge­hört. Und Hans Pi­ri­us (RSG Hürth) ist seit ei­nem Jahr in Klei­nen­broich zu Hau­se. MAR­CEL SIE­BERG ist im Team Lot­to Sou­dal der treu­es­te und zu­ver­läs­sigs­te Hel­fer als An­fah­rer für And­re Grei­pel. Dass er selbst auch spur­ten kann, be­wies er mit Platz zwei bei der Tour de Neuss 2014. Nach sei­nem Aus­stieg vor ei­ner Wo­che ist der Bochol­ter wie­der fit.

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