Hoch­was­ser­la­ge in Hil­des­heim noch an­ge­spannt

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - PANORAMA -

HIL­DES­HEIM/GOS­LAR (dpa) Die Hoch­was­ser­la­ge im nie­der­säch­si­schen Hil­des­heim bleibt an­ge­spannt, auch in Tei­len des Har­zes kann noch kei­ne Ent­war­nung ge­ge­ben wer­den. Es ge­be Was­ser­ein­brü­che, das Grund­was­ser stei­ge, und die Ka­nä­le sei­en rand­voll, sag­te ein Feu­er­wehr­spre­cher ges­tern in Hil­des­heim. Da­zu lau­fe das Was­ser an ei­ner Stel­le über ei­nen Deich in den Stadt­teil Itz­um. „Dort war zu­vor nichts ab­seh­bar, jetzt ist dort Land un­ter“, sag­te der Spre­cher. Die Was­ser­stän­de sei­en noch auf ho­hem Ni­veau, das Grund­was­ser drü­cke von un­ten nach. Hel­fer ver­such­ten, Häu­ser mit Sand­sä­cken zu schüt­zen. Wäh­rend sich die La­ge im nie­der­säch­si­schen Gos­lar lang­sam ent­spannt – der Land­kreis hob in der Nacht sei­nen am Mitt­woch aus­ge­ru­fe­nen Ka­ta­stro­phen­alarm wie­der auf –, spitz­te sich die La­ge in der Harz-Ge­mein­de Hars­le­ben in Sach­sen-An­halt zu. „Der Ort läuft voll“, sag­te der Lei­ter der Ein­satz­stel­le beim Land­kreis Harz.

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