Jörg Geer­lings will Ge­fähr­der zü­gig ab­schie­ben

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

NEUSS (NGZ) In NRW wa­ren En­de 2016 ins­ge­samt 211 Per­so­nen als so­ge­nann­te Ge­fähr­der ein­ge­stuft. Der Neus­ser CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Jörg Geer­lings hat sich nun da­für aus­ge­spro­chen, die­se Per­so­nen schnel­ler ab­zu­schie­ben. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schied die­se Wo­che, dass die Rechts­grund­la­ge für die Ab­schie­bungs­an­ord­nun­gen ge­gen „Ge­fähr­der“mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist. „Wir müs­sen wir in NRW die Ka­pa­zi­tä­ten für den Voll­zug von Ab­schie­bun­gen vor­ran­gig für die­sen Per­so­nen­kreis ein­set­zen“, sagt Geer­lings.

Der Be­schluss be­stä­tig­te ei­ne Ab­schie­bungs­an­ord­nung des bre­mi­schen In­nen­se­na­tors aus dem März 2017 ge­gen ei­nen al­ge­ri­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen, der von den dor­ti­gen Be­hör­den als Ge­fähr­der ein­ge­stuft wur­de. „Wenn un­se­ren Si­cher­heits­be­hör­den ge­si­cher­te Er­kennt­nis­se vor­lie­gen, dass von ei­ner Per­son ter­ro­ris­ti­sche Ge­fah­ren aus­ge­hen, müs­sen die­se kon­se­quent und oh­ne Zö­gern ab­ge­scho­ben wer­den. An der Rechts­staat­lich­keit des Ver­fah­rens kön­nen nun kei­ne ver­nünf­ti­gen Zwei­fel mehr be­ste­hen“, so Geer­lings.

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