Mit­be­woh­ner aus der St­ein­zeit

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KINDERSEITE -

Ei­gent­lich ist sie ja ganz nied­lich, den­noch mö­gen die meis­ten Men­schen die­ses klei­ne Na­ge­tier über­haupt nicht. Ur­sprüng­lich leb­te die Haus­maus nur in In­di­en, doch schon im Al­ter­tum reis­te sie als blin­der Pas­sa­gier im Ge­päck der Rei­sen­den in die Welt. Heu­te fin­det man die et­wa zehn Zen­ti­me­ter gro­ße Maus so ziem­lich über­all – meist in der Nä­he des Men­schen. Dort fin­det sie Fut­ter in Hül­le und Fül­le. Ge­trei­de ist be­son­ders be­liebt, und wenn die Maus in Mas­sen auf­tritt, kann sie gan­ze Vor­rä­te ver­nich­ten. Doch auch in der Wild­bahn kommt sie gut zu­recht und frisst dort ziem­lich al­les, was ir­gend­wie ess­bar er­scheint. Sie jagt so­gar In­sek­ten. Doch nur im Um­feld des Men­schen ist das Fut­ter­an­ge­bot der­art hoch, dass die weib­li­chen Mäu­se mehr als fünf Mal im Jahr Jun­ge be­kom­men kön­nen. Die­se star­ke Ver­meh­rung führt dann nicht sel­ten zu ei­ner Mäu­se­pla­ge, und dann ist nichts mehr vor ih­nen si­cher. For­scher ha­ben her­aus­ge­fun­den, dass die Maus be­reits in der St­ein­zeit als „Mit­be­woh­ner“in den Höh­len der Men­schen leb­te.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.