Lea­sing­au­tos ha­ben Werk­statt­bin­dung

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - AUTO&MOBIL -

Um die Ga­ran­tie zu wah­ren, müs­sen Re­pa­ra­tu­ren in Mar­ken­werk­stät­ten er­fol­gen.

(tmn) Au­to­her­stel­ler dür­fen seit ei­ner EU-Ver­ord­nung aus dem Jahr 2010 bei Neu­wa­gen­ga­ran­ti­en nicht mehr ver­lan­gen, dass Ar­bei­ten aus­schließ­lich in Ver­trags­werk­stät­ten vor­ge­nom­men wer­den. Doch von die­ser Re­gel gibt es laut ADAC ei­ne Aus­nah­me: Für Lea­sing­fahr­zeu­ge gilt die EUVer­ord­nung nicht. Hier kann al­so wei­ter­hin vor­ge­ge­ben wer­den, dass Re­pa­ra­tu­ren in Mar­ken­werk­stät­ten er­fol­gen müs­sen.

An­sons­ten kön­nen Au­to­be­sit­zer sich ih­re Werk­statt aussuchen. Um die Ga­ran­tie der Neu­wa­gen zu wah­ren, müs­sen Hal­ter laut ADAC aber dar­auf ach­ten, dass die Ar­bei­ten nach Her­stel­ler­vor­ga­ben durch­ge­führt wer­den. Da­mit wer­ben un­ab­hän­gi­ge Werk­stät­ten zwar nicht sel­ten, ei­ne schrift­li­che Be­stä­ti­gung sei den­noch sinn­voll.

Nicht im­mer ist die Wahl ei­ner frei­en Werk­statt aber die güns­ti­ge­re: Bei kom­pli­zier­ten Schä­den kann sich der Be­such ei­ner Mar­ken­werk­statt loh­nen, so der Au­to­club. Das Per­so­nal dort kann durch sei­ne Spe­zia­li­sie­rung un­ter Um­stän­den Feh­ler schnel­ler fin­den. Zur In­an­spruch­nah­me von Ga­ran­tie­leis­tun­gen müs­sen Au­to­be­sit­zer ge­ne­rell in die Mar­ken­werk­statt.

FO­TO: DPA

Bei kom­pli­zier­ten Schä­den kann sich der Be­such ei­ner Mar­ken­werk­statt loh­nen.

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