An­ge­la Mer­kel

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - VORDERSEITE -

Zu „Aus­weg ge­sucht“(RP vom 27. Sep­tem­ber): Nach der völ­lig le­gi­ti­men und de­mo­kra­tisch durch­ge­führ­ten Ab­wahl des Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Herrn Kau­der in der CDU/CSU-Frak­ti­on, die Gott und die Welt für un­mög­lich ge­hal­ten ha­ben, wird so­fort wie­der in al­le Rich­tun­gen von der Öf­fent­lich­keit spe­ku­liert. Hat nun Frau Mer­kel oder Herr Kau­der ver­lo­ren? Ist dass das vor­zei­ti­ge En­de der Kanz­ler­schaft von Frau Mer­kel, oder, oder, oder? Rich­tig ist, dass der Wunsch­kan­di­dat der Bun­des­kanz­le­rin kei­ne Mehr­heit be­kom­men hat, was die Kanz­le­rin als de­mo­kra­ti­sche Nie­der­la­ge be­zeich­net, die­ses aber voll­kom­men re­spek­tiert. Das nun von ei­nem gro­ßen Teil der Öf­fent­lich­keit vor­ge­tra­ge­ne Mei­nungs­bild, in Be­zug auf das En­de Kanz­ler­schaft, wä­re der größ­te Crash in der Ge­schich­te der BRD. Frau Mer­kel wird bis zu En­de der Le­gis­la­tur­pe­ri­ode (sie sel­ber hat die­se als letz­te ih­rer Kar­rie­re schon an­ge­deu­tet) noch drin­gend ge­braucht um mit dem fran­zö­si­schen Staats­prä­si­den­ten für ei­nen Zu­sam­men­halt in Eu­ro­pa zu sor-

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