Ei­ne Schne­cke mag Wein­ber­ge

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - MARKTPLATZ -

Vie­ler­orts ist sie sel­ten ge­wor­den, und da­her steht die Wein­berg­schne­cke in Eu­ro­pa un­ter be­son­de­rem Schutz. Mit ei­ner Län­ge von zehn Zen­ti­me­tern ge­hört die­sesWeich­tier schon zu den gro­ßen Ge­häu­se­schne­cken. Das bräun­li­che Schne­cken­haus bie­tet Schutz vor Fein­den und der Som­mer­son­ne. Bei Ge­fahr oder an­hal­ten­der Trockenheit zieht sich die Schne­cke da­rin zu­rück. Wie al­le Schne­cken hin­ter­lässt auch dieWein­berg­schne­cke ei­ne Schleim­spur, wo im­mer sie ent­lang kriecht. Der Schleim ver­hin­dert, dass sich die Schne­cke ver­letzt, wenn sie über schar­fe St­ei­ne kriecht. Dank ihm kann sie auch mü­he­los ei­nen Baum hin­auf­krie­chen. Wein­berg­schne­cken sind zwei­ge­schlecht­lich. Das be­deu­tet, dass es we­der Männ­chen, noch Weib­chen gibt – sie sind bei­des. So­bald sich zwei er­wach­se­ne Schne­cken be­geg­nen, kön­nen sie sich al­so paa­ren. Wein­berg­schne­cken le­gen Eier un­ter die Er­de, aus de­nen win­zi­ge Ba­by-Schne­cken schlüp­fen, die auch schon ein rich­ti­ges Ge­häu­se tra­gen. Wie der Na­me ver­rät, ist die Wein­berg­schne­cke häu­fig in Wein­ber­gen zu fin­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.