Por­no-Star kla't 'e'en Ver­bot von Ero­tik-Chats

24-Jäh­ri­ge darf sich nach Be­schwer­den von Nach­barn nicht mehr nackt vor der Ka­me­ra rä­keln

Nordwest-Zeitung - - PANORAMA -

MÜN­CHEN/AMP­FING/DPA – Wenn sich ei­ne Por­no-Darstel­le­rin zu Hau­se vor der Ka­me­ra für das In­ter­net aus­zieht – ist das dann Ho­me­of­fice? Mit die­ser Fra­ge muss sich das Ver­wal­tungs­ge­richt Mün­chen an die­sem Mitt­woch be­fas­sen. Por­no-Star Na­ta­lie Hot zieht vor Ge­richt, weil sie in ih­rem Haus nicht mehr als Web­camGirl ar­bei­ten darf. Für ein zah­len­des Pu­bli­kum rä­kelt die 24Jäh­ri­ge sich nackt vor der Ka­me­ra. Die Ku­lis­se: ein Zim­mer ih­res Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in Amp­fing, ei­ner 6000-See­lenKom­mu­ne in Ober­bay­ern.

Und ge­nau das ist das Pro­blem. Seit Nach­barn sich bei der Ge­mein­de über den Be­ruf der jun­gen Frau be­schwert ha­ben, tobt ein Streit.

Das Land­rats­amt Mühl­dorf am Inn hat ihr das ver­bo­ten mit der Be­grün­dung, sie le­be in ei­nem Wohn­ge­biet, und der Be­bau­ungs­plan se­he kein Ge­wer­be vor. Um ei­nen „Te­le­ar­beits­platz“– al­so Ho­me­of­fice – han­delt sich das Cha­tZim­mer nach Auf­fas­sung der Be­hör­de auch nicht, weil die 24-Jäh­ri­ge mit ih­rer Tä­tig­keit „Au­ßen­wir­kung ent­fal­tet“.

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