Wohn­raum wird stän­dig teu­rer

Nordwest-Zeitung - - OLDENBURGER LAND -

IM NORD­WES­TEN/DPA – Wer sich in die­sem Se­mes­ter aus dem El­tern­haus zum Stu­di­um auf­macht, muss für die ers­te ei­ge­ne Woh­nung mehr Mie­te zah­len als noch vor ein paar Jah­ren.

„In Ber­lin sind die Preis­stei­ge­run­gen sehr stark“, er­klärt Micha­el Voigt­län­der, der ei­ne Stu­die des In­sti­tuts der deut­schen Wirt­schaft Köln (IW) ge­lei­tet hat. Aber auch im klei­ne­ren Os­na­brück müs­sen Stu­den­ten mehr für ih­re Woh­nung zah­len als frü­her. In der Uni­ver­si­täts­stadt nah­men die Prei­se für Stu­den­ten­woh­nun­gen im un­ter­such­ten Zei­t­raum um gut ein Vier­tel zu. Grün­de da­für sei­en ei­ne ge­ne­rell ge­rin­ge Leer­stands­quo­te und der gestie­ge­ne Be­darf an Wohn­raum für Flücht­lin­ge, er­klä­ren die IW-Ex­per­ten. In Os­na­brück zahl­ten Stu­den­ten dem­nach in die­sem Jahr durch­schnitt­lich rund 397 Eu­ro (2010: 343 Eu­ro) Mie­te.

„Es ist ein an­ge­spann­ter Woh­nungs­markt“, be­stä­tigt auch Ted Thur­ner, Ge­schäfts­füh­rer des Stu­den­ten­werks Ol­den­burg. Die Pro­ble­me sei­en in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zwar nicht schlim­mer ge­wor­den – aber eben auch nicht bes­ser.

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