Po­lar­for­scher nimmt Kurs auf Rastede

Ar­ved Fuchs be­rich­tet in der Neu­en Au­la von sei­nen Ex­pe­di­tio­nen in ark­ti­sche Ge­bie­te

Nordwest-Zeitung - - BLICK IN DIE NACHBARSCHAFT - VON FRANK JA­COB

RASTEDE – Sei­ne Ex­pe­di­tio­nen führ­ten ihn in die ab­ge­le­gens­ten Re­gio­nen der Er­de. Zu sei­nen Lieb­lings­zie­len ge­hört aber im­mer noch Grön­land. Die größ­te In­sel der Welt steht des­halb im Mit­tel­punkt ei­nes Vor­tra­ges, den der Po­lar­for­scher Ar­ved Fuchs am 10. No­vem­ber in Rastede hält (sie­he In­fo­kas­ten).

In sei­nem Vor­trag „Grön­land – 35 Jah­re Aben­teu­er in Eis und Schnee“blickt Fuchs zu­rück auf die Be­sied­lungs­ge­schich­te der In­sel und sei­ne ers­ten Be­geg­nun­gen mit der ein­hei­mi­schen Be­völ­ke­rung in den 1970er Jah­ren. Erst­mals wer­den Be­wegt­bil­der der 70-tä­gi­gen Durch­que­rung der In­sel auf den Spu­ren des Po­lar­for­schers Al­f­red

We­ge­ner von 1983 ge­zeigt. Be­reits da­mals wähl­te Fuchs wie auch bei ei­ner Ex­pe­di­ti­on im Jahr 2012 den Hun­de­schlit­ten als Trans­port­mit­tel.

Ne­ben der be­ein­dru­cken­den Na­tur Grön­lands, die es in die­sem Vor­trag in vie­len Bil­dern zu be­stau­nen gibt, steht das Le­ben der Inuit im Mit­tel­punkt.

Durch den Kli­ma­wan­del hat sich de­ren All­tag stark ver­än­dert, in vie­len Ge­sprä­chen mit den Ein­hei­mi­schen hat Fuchs Ein­bli­cke in die Sor­gen und Nö­te der Ur-Be­völ­ke­rung er­hal­ten. In sei­nem Vor­trag be­schreibt der Po­lar­for­scher dar­über hin­aus, war­um er dem Zau­ber der rau­en, kal­ten In­sel Grön­land bis heu­te nicht wi­der­ste­hen kann.

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