Na­tur­schutz ge­for­dert

Be riff : „In­ter­es­se groß am Flie­ger­horst“(Ð vom 1. Ok­to­ber)

Nordwest-Zeitung - - STADT OLDENBURG -

Ul­rich Fort­mann, der Fach­dienst­lei­ter Stadt­ent­wick­lung, wies dar­auf hin, dass die­ser Be­bau­ungs­plan nach § 35 Bau­ge­setz­buch (Bau­en im Au­ßen­be­reich) ent­wi­ckelt wer­den muss. Grund­sätz­lich ist nach die­sem Bun­des­ge­setz die Be­bau­ung sol­cher Flä­chen nur mög­lich, wenn öf­fent­li­che Be­lan­ge be­rück­sich­tigt wer­den und die Er­schlie­ßung ge­si­chert ist.

Nach § 16 Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz ist das Be­bau­en die­ser Flä­chen nur im Ein­ver­neh­men mit der Na­tur­schutz­be­hör­de mög­lich. Wenn die Na­tur­schutz­be­hör­de sich nicht äu­ßert, kann ge­baut wer­den, oh­ne dass nach Fau­na und Flo­ra ge­schaut wer­den muss. Ein städ­ti­scher Mit­ar­bei­ter hat mir nach der Ver­an­stal­tung ge­sagt, dass der ehe­ma­li­ge OB Schwand­ner un­ter­sagt hät­te, schutz­wür­di­ge Baum­be­stän­de zu er­mit­teln. Hier be­steht wohl ein Nach­hol­be­darf (...).

Beim Ab­riss des Gäste­hau­ses (ca. 40 Me­ter x 15 Me­ter) wur­de auch der „Kel­ler“ab­ge­ris­sen und ver­füllt. Dass so ei­ne Grund­was­ser­strö­mung aus­ge­löst wer­den kann, ist wohl nicht un­mit­tel­bar ein­seh­bar.

Die Stadt soll­te für Schä­den am Ge­bäu­de von Fa­mi­lie Schmid­ke ge­ra­de­ste­hen.

Die­ter Nie­bisch Ol­den­burg

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