Bo­xer Fu­ry sen­det Hil­fe­ruf

Bri­ti­scher Schwer­ge­wichts-Welt­meis­ter spricht über sei­ne De­pres­si­on

Nordwest-Zeitung - - SPORT -

Das wird er auch für lan­ge Zeit nicht mehr dür­fen. In dem In­ter­view gab Fu­ry auch ei­nen ex­zes­si­ven Ko­ka­in-Kon­sum im letz­ten hal­ben Jahr zu. Da­mit dürf­te ei­ne Sper­re we­gen der po­si­ti­ven Trai­nings­kon­trol­le am 22. Sep­tem­ber nur noch Form­sa­che sein. Seit Mai ha­be er sich fast je­den Tag be­trun­ken und viel Ko­ka­in zu sich ge­nom­men. Er be­ton­te, er ha­be es nur kon­su­miert, um sei­ner De­pres­si­on zu ent­flie­hen, „nicht, um mei­ne Leis­tung zu stei­gern. Denn ich ha­be nicht trai­niert.“

Die Kon­trol­len wa­ren auf Initia­ti­ve von Wla­di­mir Klitsch­ko in den Ver­trag für den in­zwi­schen ab­ge­sag­ten Rück­kampf am 29. Ok­to­ber in Man­ches­ter fest­ge­hal­ten wor­den. Denn Fu­ry soll schon vor sei­nem WM-Sieg ge­gen den Ukrai­ner (der Kampf fand am 28. No­vem­ber 2015 statt) po­si­tiv auf das ana­bo­le Ste­ro­id Nan­d­ro­lon ge­tes­tet wor­den sein. Das aber be­strei­tet er.

DPA-BILD: GENTSCH

Rück­kehr sehr frag­lich: Ty­son Fu­ry (rechts), hier beim Sieg ge­gen Wla­di­mir Klitsch­ko am 28. No­vem­ber 2015

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