Ull­mann Ein­rich­tun­gen – 180 Jah­re gu­ter Ge­schmack.

Nordwest-Zeitung - - PANORAMA -

1836

le­ben in der Re­si­den­zund Gar­ni­sons­stadt rund 8.000 Menschen. Über die Ge­schi­cke der Stadt wacht Groß­her­zog Paul Fried­rich Au­gust. Ol­den­burg er­hält ein ei­ge­nes Staats­thea­ter, hin­zu kommt ein Kunst­ver­ein. Es ist ei­ne Zeit, die spä­ter ein­mal Bie­der­mei­er hei­ßen wird.

Der Grund­stein wird ge­legt

Im Som­mer 1836 über­nimmt Fried­rich Ger­hard Schauenburg die Tuch- und Kurz­wa­ren­hand­lung des Kauf­manns Franz Adolph Ot­to Hin­richs und legt da­mit den Grund­stein für die heu­ti­ge Fir­ma. Das Ge­schäft be­fin­det sich zen­tral in der In­nen­stadt, ge­nau­er ge­sagt: in der Lan­gen Stra­ße 65. Ne­ben Gar­nen, Strümp­fen, Ho­sen, Ja­cken und Win­ter­schu­hen gibt es hier et­was für die da­ma­li­ge Zeit ganz Be­son­de­res zu kau­fen: Ta­pe­ten. Die wer­den ex­tra mit dem Pfer­de­fuhr­werk aus Lü­ne­burg ge­lie­fert.

Lie­fe­run­gen für den Groß­her­zog

Das ed­le An­ge­bot spricht sich bis in die höchs­ten Krei­se her­um. Kein Wun­der al­so, dass sich die Fir­ma Schauenburg seit 1881 mit dem Prä­di­kat „Gross­her­zog­li­cher Hof­lie­fe­rant“schmü­cken darf. 20 Jah­re spä­ter freut sich auch Max Ull­mann über die­se Aus­zeich­nung. Im Sep­tem­ber 1911 stau­nen die Kun­den der Fir­ma (die seit 1905 Ull­mann heißt) über die gro­ße Ori­ent­tep­pich-Aus­stel­lung. Ver­an­stal­tungs­ort sind die Sä­le der „Uni­on“in der Hei­li­gen­geist­stra­ße. Be­reits 1883 trat Max Ull­mann in die Fir­ma ein, 1894 wird er Teil­ha­ber, ab 1901 al­lei­ni­ger In­ha­ber. Laut Ver­trag muss­te er die Fir­ma ab 1904 in Max Ull­mann um­be­nen­nen. Da sein Sohn im Krieg 1914 fällt, ist Max Ull­mann ge­zwun­gen, sich ei­nen neu­en Teil­ha­ber zu su­chen. Er fin­det ihn in Ot­to Schmidt. 1922 wird die­ser Teil­ha­ber, ab 1934 Al­lein­in­ha­ber.

Ein schwe­rer Schick­sals­schlag

1936 trifft die Fa­mi­lie Schmidt ein pri­va­ter Schick­sals­schlag: Ot­to Schmidt stirbt. Mit Mar­ga­re­the Schmidt über­nimmt nun ei­ne Frau die Ver­ant­wor­tung für die Fir­ma. Spä­ter hei­ra­tet sie Erich Kre­mers, und im wei­te­ren Ver­lauf füh­ren bei­de den Be­trieb. Ab 1962 wird Rolf Schmidt, der Sohn von Mar­ga­re­the und Ot­to Schmidt, Al­lein­in­ha­ber.

Hur­ra, wir le­ben noch

Von 1945 bis1948 wächst die Be­völ­ke­rungs­zahl Ol­den­burgs auf 122.000 an. Vie­le Fir­men, und so auch Ull­mann, sind im Auf­wind: Nach dem ver­lo­re­nen Krieg schöp­fen die Menschen all­mäh­lich wie­der neu­en Mut – der Be­darf an Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den ist hoch. Rolf Schmidt ent­wi­ckelt in der Fol­ge­zeit das Un­ter­neh­men mit Tat­kraft, Ide­en­reich­tum und ex­zel­len­ten Mit­ar­bei­tern er­folg­reich wei­ter. In Wech­loy wird der Groß­han­del mit Ta­pe­ten und Bo­den­be­lä­gen eta­bliert, in der In­nen­stadt un­ter­hält man nun drei Ge­schäfts­häu­ser – Ull­manns Ecke.

Er­folg­rei­che An­pas­sung an den Markt

Mit­te der 80er Jah­re be­kommt das Un­ter­neh­men Zu­wachs: Die Söh­ne Frie­der und Hart­wig Schmidt tre­ten als Teil­ha­ber ein. Kurz vor der Jahr­hun­dert­wen­de teilt sich die Fir­ma Ull­mann in den Groß­han­del (Hart­wig Schmidt) und den Ein­zel­han­del (Frie­der Schmidt). Der Groß­han­del wird spä­ter ver­kauft. Ull­mann hat sich den For­de­run­gen des Mark­tes im­mer wie­der er­folg­reich an­ge­passt. So wur­de das Sor­ti­ment seit An­fang der 90er ziel­ge­rich­tet aus­ge­baut. Ne­ben den be­währ­ten Seg­men­ten Tep­pich­bö­den, hand­ge­knüpf­te Tep­pi­che und De­ko­ra­ti­ons­stof­fe fin­det man hier nun auch hoch­wer­ti­ge Mö­bel, Licht so­wie Tisch- und Bett­wä­sche.

2016

ist Ull­mann ein in­no­va­ti­ves Ein­rich­tungs­haus mit Tra­di­ti­on. Sie fin­den un­ser Ge­schäft zen­tral ge­le­gen in der Ol­den­bur­ger Ci­ty: Hei­li­gen­geist­stra­ße, Ecke Grü­ne Stra­ße. Hier über­ra­schen wir auf über 2.000 qm mit ei­nem viel­fäl­ti­gen An­ge­bot für an­spruchs­vol­les Woh­nen. An­ge­fan­gen bei Tep­pi­chen, Par­kett und Tep­pich­bo­den, La­mi­nat und De­si­gn­bö­den und na­tür­lich ei­nem gro­ßen Sor­ti­ment an Mö­beln aus al­ler Welt bis hin zu in­ter­na­tio­na­len De­ko­ra­ti­ons- und Vor­hang­stof­fen, Leuch­ten so­wie ei­nem gro­ßen Tisch- und Bett­wä­sche­an­ge­bot und Ac­ces­soires.

Al­les aus ei­ner Hand

Als Spe­zia­list für gu­ten Ge­schmack le­gen Ih­nen un­se­re er­fah­re­nen In­nen­ar­chi­tek­ten ein Wohn­kon­zept vor, das kei­ne Wün­sche of­fen lässt. Un­ter­stützt wer­den sie von ver­sier­ten Fach­leu­ten. Für ei­ne si­che­re Kauf­ent­schei­dung be­su­chen wir Sie zu Hau­se, um z.B. Tep­pi­che pro­be­zu­le­gen und Stof­fe an­zu­hal­ten. Par­kett- und Tep­pich­bo­den­Ver­le­gung, Mö­bel­pols­ter­ar­bei­ten, Tep­pich­pfle­ge und -re­stau­ra­ti­on ge­hö­ren da­bei genau­so zu un­se­rem Ser­vice wie Tisch­ler-, Ma­ler- und Elek­tro­ar­bei­ten. So er­hal­ten Sie al­les aus ei­ner Hand, spa­ren Zeit und lan­ge We­ge. Un­se­re Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter set­zen al­les dar­an, um Ih­re Wohn­träu­me zu ver­wirk­li­chen.

Im­mer mehr Kun­den be­geis­tert

Auch durch un­se­re Teil­nah­me an Land­par­ti­en in Bonn, Müns­ter, Düs­sel­dorf und der in­fa in Han­no­ver, Deutsch­lands größ­ter Er­leb­nis­und Ein­kauf­mes­se, be­geis­tern wir im­mer mehr Menschen für schö­nes Woh­nen. Ob Ham­burg, Rü­gen, Ros­tock, Ber­lin, Han­no­ver, Düs­sel­dorf oder Köln: In­zwi­schen fin­det man Ull­mann-Kun­den in ganz Deutsch­land. Aber auch in­ter­na­tio­nal set­zen wir wohn­li­che Ak­zen­te und be­treu­en Kun­den in den Nie­der­lan­den, der Schweiz, Ös­ter­reich, Bel­gi­en, En­g­land, Nor­we­gen, USA, Ka­na­da und Neu­see­land. Ull­mann wird auch zu­künf­tig mit Zu­ver­läs­sig­keit, gro­ßer Aus­wahl, per­sön­li­chem Ein­satz und Krea­ti­vi­tät für Sie da sein. Freu­en Sie sich dar­auf und neh­men Sie uns in An­spruch.

Frie­der und Toch­ter Mo­na Schmidt

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