Hof­mann hin­ter­fragt sei­ne Ar­beit

Nordwest-Zeitung - - SPORT IN OLDENBURG -

OL­DEN­BURG/MMI – Selbst­kri­tisch hat sich Lutz Hof­mann ge­zeigt, nach­dem er in die­ser Wo­che mit sei­nem Co-Trai­ner Ta­ner Ba­ris­pek die Ver­ant­wor­tung für den in der Fuß­bal­lBe­zirks­li­ga auf dem letz­ten Platz lie­gen­den VfL II ab­ge­ge­ben hat­te (die Ð be­rich­te­te).

„Ich fra­ge mich, ob ich die Mög­lich­kei­ten zu op­ti­mis­tisch be­ur­teilt ha­be. Ich wuss­te vor der Sai­son, dass der Klas­sen­er­halt nur schwer zu er­rei­chen sein wür­de. Dass der Start aber so dras­tisch wer­den wür­de, ha­be ich nicht ge­dacht“, sag­te Hof­mann nach nur drei Punk­ten aus neun Spie­len mit 7:47 To­ren.

Nach dem 0:5 am Frei­tag ge­gen den STV Wil­helms­ha­ven hat­te der Trai­ner mo­niert, dass sich vie­le Spie­ler nicht an tak­ti­sche An­wei­sun­gen ge­hal­ten hät­ten. „Man hin­ter­fragt sich und sei­ne Ar­beit na­tür­lich. Und da stel­le ich mir auch die Fra­ge, ob es an mir liegt. Beim VfL II ist es ex­trem ge­lau­fen, so et­was ha­be ich in mei­ner lan­gen Trai­ner­lauf­bahn noch nicht er­lebt“, sag­te Hof­mann, der nur drei Mo­na­te beim VfL II war.

Nach­dem er und Ba­ris­pek die Ent­schei­dung am Mitt­woch­abend der Mann­schaft mit­ge­teilt hat­ten, lei­te­te In­te­rims­coach Chris­ti­an Greis­ner das Trai­ning. Er soll das Team auch an die­sem Sonn­tag (15 Uhr, Sport­park Os­tern­burg) im Der­by bei GVO be­treu­en.

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