KIN­DER DRE­HEN KLEI­NE FIL­ME

Spie­le­fant und Kul­tur­zen­trum Renn­platz star­ten Fe­ri­en­pro­jekt

Nordwest-Zeitung - - AUS DEN STADTTEILEN -

Uni­ver­si­tät, Spie­le­fant und Kul­tur­zen­trum Renn­platz ko­ope­rie­ren. Die Kin­der sind sechs bis zwölf Jah­re alt.

OHMSTE­DE/LR – Seit 2014 be­tei­ligt sich der Spie­le­fant am För­der­pro­gramm „Kul­tur macht stark“. Zu­sam­men mit dem Bünd­nis­part­ner Kul­tur­zen­trum Renn­platz und dem In­sti­tut für Mu­sik der Carl-von-Os­sietz­ky-Uni­ver­si­tät Ol­den­burg wer­den Fe­ri­en­pro­gram­me ge­mein­sam ge­plant und an­ge­bo­ten. Die Ziel­grup­pe des För­der­pro­gramms sind Kin­der und Ju­gend­li­che im Al­ter von sechs bis zwölf Jah­ren aus Ohmste­de.

Im Ver­lauf der Fe­ri­en ha­ben die Kin­der und Ju­gend­li­chen viel ent­deckt, ken­nen­ge­lernt und ge­schaf­fen. Im­mer mit dem Schwer­punkt „Stadt­tei­ler­kun­dung“und „Me­di­en­päd­ago­gik“. Dar­an knüpft der Spie­le­fant jetzt an und ge­stal­tet von Mon­tag, 10., bis Frei­tag, 14. Ok­to­ber, ei­ne er­eig­nis­rei­che Fe­ri­en­wo­che. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer kön­nen dies­mal ih­re ers­ten klei­nen Fil­me dre­hen. Vom Ge­stal­ten des Sto­ry­boards über die Fi­gu­ren­ent­wick­lung bis zum Schnei­den der Szenen, al­les wird da­bei sein. „Am En­de wer­den wir be­stimmt vie­le tol­le Trick­fil­me se­hen“, sagt Anke Möhl­mann. Die Pro­jekt­lei­te­rin be­tont, dass „wir im Zeit­al­ter der Smart­pho­nes und der re­gel­mä­ßi­gen Nut­zung des In­ter­nets nicht ver­ges­sen dür­fen un­se­re Kin­der in ih­rer Me­di­en­kom­pe­tenz zu schu­len und ih­nen auch ei­nen krea­ti­ven Um­gang mit den Me­di­en zei­gen soll­ten“.

Die bis­he­ri­gen Fe­ri­en zei­gen, was die Kin­der und Ju­gend­li­chen al­les schon ge­macht ha­ben: Der Stadt­teil wur­de mal mit Kom­pass, mal mit GPS-Ge­rät ent­deckt, mit ver­meint­li­chem Müll aus dem Stadt­teil wur­den Klang­skulp­tu­ren ge­baut und In­stru­men­te für das Klan­g­or­ches­ter wur­den er­fun­den. Ty­pi­sche Tö­ne wur­den im Stadt­teil auf­ge­nom­men und zu ei­ge­nen, neu­en Stü­cken ge­mischt. Klei­ne Stadt­teil­ge­schich­ten wur­den kre­iert und durch die Ka­me­ra fest­ge­hal­ten. Es wur­de ein Hör­me­mo­ry er­fun­den, klei­ne Ra­dio­sen­dun­gen und Hör­spie­le auf­ge­nom­men – ein Be­such beim Lo­kal­sen­der Oeins durf­te da nicht feh­len.

Das Kul­tur­pro­jekt wird vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung er­mög­licht.

BILD: SPIE­LE­FANT

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