Ab­dul­lah II.

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

In der ara­bi­schen Welt mit ih­ren vie­len Bür­ger­krie­gen und Kri­sen ge­hört das Kö­nig­reich Jor­da­ni­en zu den sta­bils­ten Län­dern. Kö­nig Ab­dul­lah II. (54), der dies­jäh­ri­ge Trä­ger des West­fä­li­schen Frie­dens­prei­ses, ist in der Re­gi­on ei­ner der treu­es­ten Ver­bün­de­ten des Wes­tens.

Ab­dul­lah kam 1999 nach dem Tod von Kö­nig Hus­sein, sei­nem Va­ter, auf den Thron. Zu­vor war er in den jor­da­ni­schen Streit­kräf­ten zum Ge­ne­ral­ma­jor auf­ge­stie­gen. Die kon­sti­tu­tio­nel­le Mon­ar­chie Jor­da­ni­en hat zwar ein Par­la­ment, der Kö­nig be­sitzt aber wei­ter­hin die größ­te Macht. Er er­nennt die Re­gie­run­gen und seg­net die Ge­set­ze ab. Seit Aus­bruch des Bür­ger­kriegs im Nach­bar­land Sy­ri­en lei­det Jor­da­ni­en un­ter der gro­ßen Zahl von Flücht­lin­gen. 650000 Men­schen ha­ben im Kö­nig­reich Zuflucht ge­fun­den. Men­schen­recht­ler kri­ti­sie­ren, die La­ge vie­ler Flücht­lin­ge sei schlimm.

P PAN­ORA­MA, SEI­TE 8

BILD: FASS­BEN­DER

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