Strom wird 2017 noch teu­rer

Be­trag steigt wohl auf 6,88 Cent pro Ki­lo­watt­stun­de

Nordwest-Zeitung - - VORDERSEITE - VON AN­DRÉ STAHL UND TE­RE­SA DAPP

BER­LIN – Zur För­de­rung von Strom aus Wind­kraft und Son­ne müs­sen Ver­brau­cher im nächs­ten Jahr er­neut tie­fer in die Ta­sche grei­fen. Die so­ge­nann­te Ökostrom-Um­la­ge wird von der­zeit 6,35 Cent auf wohl 6,88 Cent pro Ki­lo­watt­stun­de stei­gen, wie aus der Strom­bran­che am Di­ens­tag ver­lau­te­te. Die Um­la­ge zah­len Ver­brau­cher über die Strom­rech­nung. Be­reits En­de Sep­tem­ber hat­ten Ex­per­ten mit ei­nem An­stieg auf knapp un­ter 7 Cent pro Ki­lo­watt­stun­de ge­rech­net. Die Netz­be­trei­ber ge­ben die Hö­he der Um­la­ge für 2017 an die­sem Frei­tag be­kannt.

Die EEG-Um­la­ge wird als Dif­fe­renz zwi­schen dem Preis, den Strom­er­zeu­ger für ih­ren Strom be­kom­men, und den ga­ran­tier­ten Ab­nah­me­prei­sen für Ökostrom be­rech­net. Je nied­ri­ger der Bör­sen­preis, den Ener­gie­kon­zer­ne zah­len müs­sen, des­to hö­her die Um­la­ge. Was der An­stieg der Um­la­ge für Haus­hal­te be­deu­tet, ist da­her kaum zu be­rech­nen. Es kommt dar­auf an, ob die Ener­gie­kon­zer­ne fal­len­de Bör­sen­strom­prei­se an die Kun­den wei­ter­ge­ben.

DPA-BILD: WEISSBROD

Ver­brau­cher sol­len für Strom mehr zah­len.

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