Bun­des­prä­si­den­tin? Käß­mann will nicht

SPD brach­te Theo­lo­gin wohl ins Spiel

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

BER­LIN/DPA – Die evan­ge­li­sche Theo­lo­gin Mar­got Käß­mann hat Spe­ku­la­tio­nen über ei­ne Kan­di­da­tur als Bun­des­prä­si­den­tin ein En­de be­rei­tet. „Es ehrt mich, dass mein Na­me im Zu­sam­men­hang mit dem höchs­ten Amt im Staat ge­nannt wird. Al­ler­dings ste­he ich für die­ses Amt nicht zur Ver­fü­gung“, er­klär­te die frü­he­re EKD-Rats­vor­sit­zen­de.

Käß­mann re­agier­te da­mit auf ei­nen Be­richt der „West­deut­schen All­ge­mei­nen“(Es­sen), SPD-Chef Sig­mar Ga­b­ri­el ha­be ge­gen­über dem Lin­keVor­sit­zen­den Bernd Ri­ex­in­ger vor­ge­fühlt, ob die Lin­ke Käß­mann mit­tra­gen wür­de. Ri­ex­in­ger zeig­te sich we­nig be­geis­tert über die öf­fent­li­chen Spe­ku­la­tio­nen über ei­nen Gauck-Nach­fol­ger. Auch Lin­ke-Frak­ti­ons­chef Diet­mar Bartsch kri­ti­sier­te die De­bat­te. „Es ist den be­trof­fe­nen Per­so­nen ge­gen­über un­ver­ant­wort­lich, in der Öf­fent­lich­keit mit ih­ren Na­men zu spie­len.“

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