Ent­schä­di­gung für miss­brauch­te Dom­spat­zen

Min­des­tens 422 Op­fer

Nordwest-Zeitung - - PANORAMA -

RE­GENS­BURG/DPA – Die Op­fer des Miss­brauchs bei den Re­gens­bur­ger Dom­spat­zen sol­len bis En­de 2017 fi­nan­zi­ell ent­schä­digt wer­den. Je nach Schwe­re der Über­grif­fe sol­len die Be­trof­fe­nen zwi­schen 5000 und 20000 Eu­ro er­hal­ten, kün­dig­te Bi­schof Ru­dolf Vo­der­hol­zer am Mitt­woch an. Ein Gre­mi­um aus drei Per­so­nen wer­de über die Hö­he der Zah­lun­gen ent­schei­den.

Bis Mit­te Ok­to­ber hat­ten sich 422 ehe­ma­li­ge Sän­ger des welt­be­rühm­ten Cho­res ge­mel­det, weil sie zwi­schen 1945 und An­fang der 1990er Jah­re von Leh­rern und Pries­tern kör­per­lich miss­han­delt wor­den wa­ren. Min­des­tens 65 von ih­nen wur­den so­gar Op­fer se­xu­el­ler Über­grif­fe. Fach­leu­te ge­hen da­von aus, dass die Dun­kel­zif­fer deut­lich hö­her liegt.

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