Strom­preis: EWE legt sich noch nicht fest

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

OL­DEN­BURG/RZK – Noch ist nicht klar, wie sich der wohl kräf­ti­ge An­stieg der Ökostrom-Um­la­ge nach dem Er­neu­er­ba­re-Ener­gi­en-Ge­setz im Strom­preis der Ol­den­bur­ger EWE nie­der­schla­gen wird. Zum jet­zi­gen Zeit­punkt sei noch kei­ne ver­bind­li­che Aus­sa­ge mög­lich, ob der EWEVer­trieb Strom­prei­se „an­pas­sen“wer­de, hieß es jetzt. Erst müss­ten al­le re­le­van­ten Preis­be­stand­tei­le vor­lie­gen.

In Kür­ze wird mit zwei wich­ti­gen De­tails ge­rech­net: Die EEG-Um­la­ge dürf­te kräf­tig stei­gen, von 6,36 Cent auf wohl 6,88 Cent je Ki­lo­watt­stun­de. Die­ser kur­sie­ren­de Wert ist bis­her of­fi­zi­ell nicht be­stä­tigt. Die Rich­tung dürf­te aber stim­men. Eben­falls „in die­sen Ta­gen“ist mit den – zen­tral von Re­gu­lie­rern fest­ge­setz­ten – neu­en Netz­ent­gel­ten zu rech­nen, so EWE-Spre­cher Gerd Lott­mann. Auch sie ma­chen ei­nen di­cken Bro­cken des Strom­prei­ses aus.

Die Fra­ge ist, ob EWE in Strom­ein­kauf und Ver­trieb güns­ti­ger vor­ge­hen konn­te und so den Preis­t­rend brem­sen kann. Die­se Fak­to­ren ma­chen laut EWE we­ni­ger als 30 Pro­zent des Strom­prei­ses aus.

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