Ex-Chefs der HSH wie­der vor Ge­richt

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

LEIP­ZIG/HAM­BURG/DPA – Im Fall um kom­pli­zier­te Ge­schäf­te mit Mil­lio­nen­ver­lus­ten der HSH Nord­bank hat der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) die Frei­sprü­che ge­gen sechs frü­he­re Ma­na­ger kas­siert. Der 5. Straf­se­nat in Leip­zig hob am Mitt­woch­nach­mit­tag das ent­spre­chen­de Ur­teil des Land­ge­richts Ham­burg aus 2014 auf.

Der Fall, der viel Auf­se­hen er­regt hat­te, muss neu auf­ge­rollt wer­den. Er wird an ei­ne an­de­re Straf­kam­mer an das Land­ge­richt zu­rück­über­wie­sen (Az.: 5 StR 134/15).

Die sechs frü­he­ren Vor­stän­de der Lan­des­bank, dar­un­ter auch die ehe­ma­li­gen Vor­stands­chefs Hans Ber­ger und Dirk Jens Non­nen­ma­cher, müs­sen sich da­mit er­neut we­gen des Vor­wurfs der Un­treue und in zwei Fäl­len auch Bi­lanz­fäl­schung ver­ant­wor­ten. Bei der ers­ten Run­de hat­te der Pro­zess bun­des­weit für Auf­se­hen ge­sorgt, weil erst­mals ein ge­sam­ter Bank-Vor­stand vor Ge­richt stand. Die Staats­an­walt­schaft war nun mit ih­ren Re­vi­sio­nen ge­gen die Frei­sprü­che er­folg­reich.

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