Kün­di­gung per E-Mail

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

Ob Han­dy­ver­trag, Strea­m­ing­dienst-Abo oder die Strom­lie­fe­rung: Lan­ge konn­ten Un­ter­neh­men von ih­ren Kun­den ver­lan­gen, dass sie Ver­trä­ge per Brief und mit Un­ter­schrift kün­di­gen, al­so in der so­ge­nann­ten Schrift­form. Für Ver­trä­ge, die seit dem 1. Ok­to­ber ab­ge­schlos­sen wur­den, ist das nun an­ders: Hier reicht nach ei­ner Ge­set­zes­än­de­rung die so­ge­nann­te Text­form, al­so et­wa ei­ne E-Mail. Dar­auf weist die Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW hin. Wich­tig sei, dass man ein­deu­tig zu iden­ti­fi­zie­ren ist: Die Kün­di­gungs­nach­richt soll­te des­halb Adres­se, Kun­de­n­und Ver­trags­num­mer ent­hal­ten. Aus­nah­men, die wei­ter der Schrift­form be­dür­fen, sei­en no­ta­ri­ell be­ur­kun­de­te Ver­trä­ge wie et­wa bei Grund­stücks­kauf oder Miet­sa­chen.

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