Ma­lu Drey­er

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

Das Jahr war bis­her gut für die rhein­land-pfäl­zi­sche So­zi­al­de­mo­kra­tin Ma­lu Drey­er: Wahl­sieg im März, Bil­dung ei­ner Ko­ali­ti­on mit FDP und Grü­nen so­wie Be­stä­ti­gung als Ministerpräsidentin im Mai und nun Bun­des­rats­prä­si­den­tin.

Ma­lu Drey­er (55) be­schreibt sich selbst als „ver­läss­lich, un­auf­ge­regt und klar“. Die Ge­rad­li­nig­keit be­kam sie wohl von ih­rem Va­ter, der Schul­lei­ter war. Das La­chen ha­be sie von ih­rer Mut­ter, er­zählt sie. Bei ih­rer Ge­burt in Neu­stadt an der Wein­stra­ße er­hielt sie den Na­men Ma­rie-Lui­se. In der Pfalz wird das tra­di­tio­nell zu Ma­lu ver­kürzt. Auch ih­re Kar­rie­re wirkt ge­rad­li­nig: Ju­ra-Stu­di­um, Staats­an­wäl­tin, Bür­ger­meis­te­rin von Bad Kreuz­nach, So­zi­al­de­zer­nen­tin von Mainz und 2002 der Ein­stieg ins Lan­des­ka­bi­nett als So­zi­al­mi­nis­te­rin.

Seit 2004 lebt Ma­lu Drey­er mit ih­rem Mann Klaus Jen­sen in Tri­er. Schon vor 22 Jah­ren stell­ten Ärz­te ei­ne Mul­ti­ple Sk­le­ro­se bei ihr fest. Mit ih­rer Be­hin­de­rung geht sie of­fen um: „MS be­stimmt nicht mein Le­ben.“

BE­RICHT, SEI­TE 3

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.