Krank­heit: Chef soll­te Vor­bild sein

Nordwest-Zeitung - - BERUF & KARRIERE -

HAM­BURG/TMN – Man­che Mit­ar­bei­ter schlep­pen sich im Herbst trotz Er­käl­tung oder Grip­pe zur Ar­beit. Das hat sei­ne Grün­de. An­de­re tun es auch – oder man meint, mit Fehl­ta­gen beim Chef ne­ga­tiv auf­zu­fal­len.

In sol­chen Si­tua­tio­nen sei der Chef ge­fragt, be­rich­tet das Ma­ga­zin „Cer­to“(Aus­ga­be 4/2016) der ge­setz­li­chen Un­fall­ver­si­che­rung VBG. Er soll­te ein Vor­bild sein und – statt den Hel­den zu spielen – sich bei Krank­heit auch selbst aus­ku­rie­ren.

Au­ßer­dem soll­te er dar­auf ach­ten, dass der Be­trieb so or­ga­ni­siert ist, dass Mit­ar­bei­ter auch aus­fal­len kön­nen, oh­ne dass es ei­ne un­aus­füll­ba­re Lü­cke im Pro­duk­ti­ons­be­trieb gibt. Denn sonst ist es für vie­le schwer, tat­säch­lich weg­zu­blei­ben.

Kom­men Be­schäf­tig­te krank zur Ar­beit, dro­hen sie im schlimms­ten Fall lang­fris­tig krank zu wer­den, wenn sie sich nicht aus­ku­rie­ren. Und an­de­re in­fi­zie­ren sich.

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