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Nordwest-Zeitung - - BERUF & KARRIERE -

NATHALIE OBERTHÜR, Fach­an­wäl­tin für Ar­beits­recht in Köln, weiß: Ist das Kind krank, müs­sen Be­rufs­tä­ti­ge häu­fig zu Hau­se blei­ben, um den Nach­wuchs zu be­treu­en. Da­für ist es nicht nö­tig, dass sie Ur­laub ein­rei­chen. Be­schäf­tig­ten ste­hen viel­mehr freie Ta­ge zu, er­klärt Oberthür. Ist das Kind nur kurz er­krankt, und El­tern kön­nen die Be­treu­ung nicht an­ders ge­währ­leis­ten, ha­ben sie An­spruch auf be­zahl­te Frei­stel­lung ge­gen­über dem Ar­beit­ge­ber nach Pa­ra­graf 616 BGB. Das gilt für ma­xi­mal fünf Ta­ge. Ist der Nach­wuchs (bis 12) län­ger er­krankt, muss der Ar­beit­ge­ber sie un­be­zahlt frei­stel­len. Da­für be­kom­men sie bis zu zehn Ta­ge im Jahr Kin­der­kran­ken­geld.

BILD: OBERTHÜR

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