KEI­NE HIN­WEI­SE AUF EI­NE VERUNREINIGUNG ODER VERWECHSLUNG

Nordwest-Zeitung - - HINTERGRUND -

Am Fund­ort der Ske­lett­tei­le der 2001 ver­schol­le­nen Peg­gy ha­ben Er­mitt­ler DNA des NSU-Ter­ro­ris­ten Uwe Böhn­hardt ent­deckt. Die­se be­fand sich an ei­nem Ge­gen­stand, laut „Spie­gel On­line“han­delt es sich um ein Stück Stoff­de­cke.

Die Rechts­me­di­zin der Uni­ver­si­tät Je­na schloss ei­ne zu­fäl­li­ge Über­tra­gung der DNA Böhn­hardts auf die sterb­li­chen Über­res­te Peg­gys am ei­ge­nen In­sti­tut aus. Im Ju­li sei­en aus­schließ­lich Ske­lett­res­te des Mäd­chens un­ter­sucht wor­den. „In­so­fern ist ei­ne zu­fäl­li­ge Über­tra­gung von DNA zwi­schen bei­den Fäl­len aus­ge­schlos­sen.“

Auch das BKA sieht der­zeit kei­ne Hin­wei­se auf ei­ne Verunreinigung oder Verwechslung. Mit an Si­cher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit sei ei­ne DNA-Spur von Böhn­hardt ge­si­chert wor­den, sag­te Prä­si­dent Hol­ger Münch.

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