Der Hut bleibt auf dem Kopf

Nordwest-Zeitung - - MENSCH & LEBENSART - DPA-BILD: GABBERT

Frü­her galt: Der Hut oder die Kap­pe wird als Zei­chen der Höf­lich­keit ab­ge­setzt, so­bald man ei­nen Raum be­tritt. Das ist heu­te im­mer noch so – es sei denn, die Kopf­be­de­ckung ist nicht un­be­dingt Schutz vor dem Wet­ter, son­dern kom­plet­tiert nur als Mo­deac­ces­soire das Out­fit. Dann darf man sie auch in ge­schlos­se­nen Räu­men tra­gen, er­klärt Ag­nes An­na Ja­rosch vom Deut­schen Knig­ge-Rat. Al­ler­dings darf die Kopf­be­de­ckung kei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bar­rie­re sein und das Ge­sicht ab­schir­men. Zu­dem soll­te der Hut oder die Müt­ze nicht die ei­ge­ne Sicht ein­schrän­ken.

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